Mario Fürst im Gespräch
Portrait

„Ich mache einfach immer das, was mir Spaß macht“

Er hat bereits 40 erfolgreiche Unternehmen gegründet, ist Familienvater von zwei Töchtern und leidenschaftlicher Mountainbiker: Mario Fürst, Gründer und CEO von Kloster Kitchen. Eine Firma, die Ingwer Shots produziert. Was damals klein begann, ist heute ein Unternehmen mit mehr als 40 Mitarbeitern und Träger verschiedener Auszeichnungen.

Vom KFZ-Mechatroniker zum CEO in der Lebensmittelbranche

Groß geworden ist Mario Fürst auf der Rennstrecke. Seine Tante ist Profi-Rennsportlerin. Daher war für den heutigen Unternehmer schon früh klar: Er wird nach der Schule eine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker machen. Mit 17 Jahren kommt dann der Wandel.

Nach dem Besuch eines Vortrags zu Investmentfonds macht sich Mario Fürst selbstständig – als Finanzberater. Er hilft zahlreichen Firmen beim Aufbau und ihrer Gründung. Als der Unternehmer 32 Jahre alt ist, möchte er einen Tapetenwechsel. Seine Neugier treibt ihn in neue Bereiche: erneuerbare Energien. Er gründet ein Unternehmen, das sich mit Solaranlagen beschäftigt.

Der Beginn von Kloster Kitchen

Mario Fürst vor einem Plakat mit einem Ingwer Shot

Im Kurzurlaub in Österreich entdeckt er dann die Liebe zu dem Produkt, das sein Unternehmen Kloster Kitchen heute herstellt: Ingwer Shots. Nach einem langen Mountainbike-Tag bringt ihm seine Frau eine Flasche des gesunden Getränks von einem Bauernmarkt mit. An den ersten Schluck kann sich Mario Fürst noch genau erinnern. Der süßlich saure Geschmack löst sofort einen „Wohlfühlmoment“ bei dem Unternehmer aus.

Mario Fürst vor einer Palette an Ingwer Shots

Nach dem Urlaub integriert er das damals noch namenlose Getränk in seinen Alltag. „Ich habe meine Morgenroutine umgestellt und jeden Tag nach dem Frühstück einen Shot getrunken“, erzählt Mario Fürst. Seine Begeisterung über das Ingwer-Getränk steckt an. Schnell kann er sein gesamtes Umfeld von dem Vitamin Booster überzeugen und da kommt die Idee, mit den Ingwer Shots ein Unternehmen zu gründen.

„Ich kannte mich überhaupt nicht mit Lebensmitteln aus.“

Die große Herausforderung für Mario Fürst: Die Lebensmittelindustrie ist für ihn ein fremdes Feld. Aber seine Neugierde treibt ihn an. Er findet Lösungen, probiert aus und ändert immer wieder Prozesse. „Manche Dinge werden nur besser, wenn du sie wiederholst“, betont der Gründer. Und genau das zahlt sich aus.

Mario Fürst im Interview

2016 präsentiert er Kloster Kitchen auf der Biofachmesse in Nürnberg und generiert seine ersten 200 Kunden. Kurze Zeit später melden sich bekannte Lebensmittelhändler bei ihm und möchten die Ingwer Shots in die Läden bringen. Seither geht es Schlag auf Schlag – die Shots werden immer beliebter. Heute gibt es sogar einige Mitbewerber auf dem Markt.

All‘ das treibt Mario Fürst aber nur noch mehr an. Er brennt für sein Getränk und sagt selbst: „Das Einzige, was man im Leben verdoppelt, wenn man es teilt, ist die Liebe. Und ich liebe mein Produkt.

Die Vision des Unternehmens: weltweiter Marktführer werden.

Langfristig möchte Mario Fürst Kloster Kitchen nicht nur auf dem deutschen Markt noch weiter ausbauen, sondern auch internationale Erfolge erzielen. So wird dann vielleicht auch Mario Fürsts persönliche Vision wahr. Er wünscht sich, dass ihm sein Produkt in Zukunft irgendwo auf dieser Welt selbst einmal von einer fremden Person empfohlen wird.

„Im Kopf fühle ich mich wie mit 18 Jahren.“

Nach all‘ der Gründungserfahrung, weiß der 48-jährige Unternehmer schließlich, worauf es ankommt. Er rät jedem Gründer, aus der Komfortzone zu gehen und „einfach zu machen“. Man müsse die Welt manchmal auch mit Kinderaugen sehen, betont Mario Fürst. Dann ergeben sich völlig neue Perspektiven und die führen zum Erfolg.


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