Impuls

„Warum braucht Mittelfranken eine eigene Social Media Konferenz, Constantin Kaindl?“

Social Media ist längst mehr als ein netter Zusatz im Marketing – doch viele Unternehmen in Mittelfranken schöpfen das Potenzial noch immer nicht aus. Warum gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mehr Sichtbarkeit entscheidend sein kann, was Unternehmen aus der Region voneinander lernen können und weshalb es dafür eine eigene Social Media Konferenz in Mittelfranken braucht, erklärt Constantin Kaindl, Gründer und Geschäftsführer von wirdenkenlokal, im Interview.

Dabei spricht er auch über die Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz im Social-Media-Marketing und verrät, was er Unternehmern entgegnet, die glauben, auf Social Media verzichten zu können.


Wie erklären Sie einem 7-jährigen Kind Ihren Beruf? 

Ich bin Bühnenbauer in der Region. Mein Job ist es, Menschen, die tolle Sachen machen, noch bekannter zu machen.

Was fasziniert Sie persönlich an Social Media?

Ich bin jetzt 29 Jahre alt. Mit 16 Jahren habe ich das Hobbyprojekt gestartet, aus dem später mein Unternehmen wirdenkenlokal hervorgegangen ist. Ich habe damals einfach ein Online-Stadtmagazin gestartet und dafür auch die Social-Media-Kanäle (damals vor allem Facebook und Instagram) bespielt.

Wir haben schnell viel Reichweite aufgebaut und konnten uns vor Followern nicht mehr retten – damals wurde ich auch immer wieder von Fans auf der Straße in Erlangen erkannt. Heute haben unsere Medienmarken hier in der Region über 77.000 Fans und Follower auf Social Media und erreichen jährlich 10 Mio. Sichtkontakte.

Um auf die Frage zurückzukommen: Mich fasziniert an Social Media, wie schnell man damit Reichweite und Bekanntheit aufbauen kann und das dann wiederum für den Geschäftserfolg nutzen kann. Gleichzeitig muss man auch immer wieder am Ball bleiben, weil sich gefühlt jedes halbe Jahr etwas an den Algorithmen und Funktionen ändert.

Wie gut nutzen mittelfränkische Unternehmen Ihrer Meinung nach Social Media?

Noch zu wenig. Es gibt noch immer Unternehmen, mit denen wir sprechen, die aktuell darüber nachdenken, überhaupt mal auf Social Media anzufangen. Damit verspielen diese Unternehmen das Potenzial, sichtbarer zu werden und dadurch mehr Kunden und Bewerbungen zu gewinnen. Social Media ist längst kein „Nice-to-have“ mehr – es ist Pflicht. Das müssen noch mehr Unternehmen verstehen.

Gleichzeitig gibt es auch einige Unternehmen bei uns in der Region, die Social Media schon erfolgreich nutzen. Genau diese Unternehmen holen wir mit ihren Cases zu uns auf die Konferenz-Bühne – damit die anderen sich davon inspirieren lassen können und Impulse mitnehmen. Denn am Ende profitieren wir alle als gesamte Wirtschaftsregion, wenn mehr Unternehmen aus der Region auf Social Media aktiv und erfolgreich sind.

Denn: Mehr Unternehmen, die Social Media erfolgreich betreiben, sorgen für sichtbarere Unternehmen. Sichtbare Unternehmen machen mehr Umsatz, bekommen bessere Bewerbungen und sind damit resilientere und erfolgreichere Unternehmen. Erfolgreiche Unternehmen zahlen mehr Steuern und machen den Standort attraktiver – und somit profitieren wir alle davon.

Warum braucht Mittelfranken eine eigene Social-Media-Konferenz?

Es kann nicht sein, dass wir immer nach München, Hamburg oder Berlin fahren müssen, um uns im Marketing weiterzubilden. Es gibt nicht nur dort Unternehmen, die erfolgreich Online-Marketing und insbesondere erfolgreich Social Media betreiben.

Das wollten wir nicht akzeptieren und haben gesagt: „Wenn das niemand anderes macht, dann müssen wir es tun” und haben in weniger als fünf Monaten ein echt geiles Speaker-Line-Up, die Vermarktung, Organisation, den Ticketverkauf, etc. gestemmt – das ist aktuell ein wilder Ritt, macht aber Spaß.

Wie bereits erwähnt: Nicht nur die Unternehmen haben etwas davon, wenn sie in Zukunft noch erfolgreicher sind auf Social Media – am Ende profitiert auch die Region davon.

Für alle Leser des Interviews, die sich die Konferenz live anschauen wollen, um beim Thema Social Media am Ball zu bleiben, gibt es den Rabattcode “BBINTERVIEW”, mit dem sie 12,70 % Rabatt auf ein Ticket bekommen. Tickets können auf unserer Webseite gebucht werden.


Uhr des Monats November:
Breitling Navitimer – eine Ikone der Uhrmacherei

Das Nürnberger Unternehmen KuhnleGold präsentiert mit seiner Uhr des Monats ein besonderes Modell: die Breitling Navitimer B01 Chronograph 41 in Edelstahl mit blauem Zifferblatt und dem Breitling-Manufakturkaliber B01.

Die Uhr wurde im Januar 2025 erstmals gekauft und befindet sich technisch in sehr gutem sowie optisch in gutem Zustand. Zum Lieferumfang gehören das Original-Etui, vollständige Papiere und eine Herstellergarantie bis Januar 2033.

Interessierte aus der Metropolregion Nürnberg können den Chronographen direkt bei KuhnleGold in der Kaiserstraße 42, 90403 Nürnberg, entdecken und vor Ort anprobieren. 

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Was können mittelfränkische Unternehmen beim Thema Social Media voneinander lernen?

Sehr viel, denn viele Unternehmen beschäftigen ähnliche Fragestellungen: „Wie vermarkte ich meine Industriemaschinen für sechsstellige Investitionen über Social Media?“ „Wie baue ich von Grund auf ein Corporate-Influencer-Programm auf?“ „Wie werde ich zum Gesicht für unser Unternehmen?“ Das sind nur einige mögliche Fragestellungen.

Das Schöne dabei ist, dass 95 % dieser Fragestellungen schon von anderen Unternehmen aus der Region beantwortet wurden. Genau aus diesem Gedanken heraus veranstalten wir die Konferenz: wir bringen die Leute von Unternehmen aus der Region auf die Bühne, die die Social-Media-Aktivitäten dort verantworten. Sie gewähren einen Blick hinter die Kulissen ihrer Arbeit. Und das Tolle dabei: die Speaker kommen zum Großteil alle aus der Region – man kann sich also auch ein paar Wochen nach der Konferenz in Nürnberg in der Stadt auf einen Kaffee treffen und sich weiter zu dem Thema austauschen.

Warum sollten Unternehmen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten in Social Media investieren?

Nutzt man Social Media richtig, so kann es dabei helfen, Produkte und Dienstleistungen erfolgreich zu vermarkten, die richtigen Leute einzustellen und letztendlich das eigene Unternehmen erfolgreicher zu machen.

Damit ist Social Media keine bloße Pflichtausgabe, sondern eine Investition.

Was soll die Konferenz langfristig in der Region bewirken?

Das ist eine gute Frage – allerdings muss ich die Frage etwas anders aufziehen. Die Konferenz ist die Weiterentwicklung unserer langfristigen Arbeit bei der wirdenkenlokal GmbH. Unser Ziel ist es, die Region voranzubringen und zu stärken. Wir sind mit Online-Aktivitäten gestartet und veranstalten seit mehreren Jahren auch begeistert und erfolgreich Events. Egal ob ein CEO-Dinner mit dem bekanntesten Werber Deutschlands Jean-Remy von Matt, die regelmäßigen Marketing-Community-Events, bei denen wir die Marketeers der Region zusammenbringen, unsere Speaker aus der Praxis Impulse geben und am Ende die Community vernetzen oder unsere erfolgreichen bürobesuch.de-CEO-Events mit diversen Partnern (KuhnleGold, Maserati, Breuninger, Sontowski & Partner, etc.).

Mit unserer Arbeit gestalten wir die Region aktiv mit – und das bauen wir nun erfolgreich im Eventgeschäft mit Community-Events, Netzwerkveranstaltungen und Konferenzen aus.


12,70 % Rabatt für die 1. Mittelfränkische Social Media Konferenz

Am 26. November 2026 findet im ZOLLHOF Nürnberg die 1. Mittelfränkische Social Media Konferenz statt. Deutschlandweit bekannte Speaker treffen dabei auf Social-Media-Cases aus Mittelfranken. Auf dem Programm stehen Keynotes, Vorträge und Panels rund um Themen wie LinkedIn, Corporate Influencer, Personal Branding und Social Media Marketing.

Mit dabei sind unter anderem Vertreter von DATEV, Sparkasse Nürnberg, FAU Erlangen-Nürnberg, FACKELMANN, Feser-Graf und ZOLLHOF. Insgesamt sind mehr als 25 Speaker angekündigt. Am Abend werden beim Mittelfränkischen Social Media Award zudem Social-Media-Cases aus der Region ausgezeichnet.

Das reguläre Konferenzticket kostet 399 Euro netto und beinhaltet Konferenz, Catering sowie die Abendveranstaltung. 

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Macht KI erfolgreiche Social-Media-Arbeit einfacher?

Künstliche Intelligenz für Social Media ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits erleichtert KI viele Aufgaben. Man kann die eigenen Aktivitäten besser auswerten, Content gezielter konzipieren und planen sowie viele manuelle Aufgaben zumindest teilweise automatisieren.

Auf der anderen Seite kann beispielsweise KI-Content, der schlecht umgesetzt ist, nerven. Austauschbare Grafiken, die überall gleich aussehen, oder automatisierte, inhaltslose Kommentare von KI-Bots unter Beiträgen sind Beispiele dafür. Es ist also wie immer im Leben: “Wenn man’s macht, sollte man es gut machen.”

Was entgegnen Sie Unternehmern, die sagen: „Wir brauchen kein Social Media“?

Tatsächlich begegnet mir diese Aussage immer wieder mal in Gesprächen mit Geschäftsführern und Unternehmern aus der Region. Man muss dabei die Hintergründe verstehen: Entsteht die Ablehnung aus Angst vor einem Shitstorm? Erkennen die Entscheider das Potenzial nicht oder sind sie selbst gar nicht auf Social Media?

Wir haben in über 7 Jahren mehr als 500 Projekte für über 200 Kunden hier in der Region für Unternehmen aus allen Branchen umgesetzt. Von Kanaltechnik über Krypto-Start-up bis hin zu Autohäusern, Anwälten, Dienstleistern oder Ingenieurbüros – bei allen war Social Media ein Thema und bei allen konnten wir mit unseren Social-Media-Projekten sinnvolle Ergebnisse erzielen. Das würde ich einem Unternehmer nach einer solchen Frage aufzeigen.

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