Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
in diesem Bürobesuch.de-Newsletter fassen wir Ihnen einmal pro Woche die wichtigsten Wirtschafts-Nachrichten aus der Region rund um Nürnberg zusammen.
Die Themen:
- IHK-Gründerpreis Mittelfranken 2026: Drei Unternehmen aus Erlangen und Nürnberg ausgezeichnet
- Bayerischer Sportpreis für Schiedsrichter Deniz Aytekin
- scannerbox. erhält zum vierten Mal in Folge den DATEV Partner Award
- IHK-Gremien in Mittelfranken diskutieren wirtschaftliche Zukunft der Region
- Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung besucht PCB Arts
- 1. FC Nürnberg stellt Nachhaltigkeitsbericht 2025/26 vor
IHK-Gründerpreis Mittelfranken 2026: Drei Unternehmen aus Erlangen und Nürnberg ausgezeichnet
Die IHK Nürnberg für Mittelfranken hat zum 30. Mal ihren Gründerpreis verliehen. Die mit jeweils 10.000 Euro dotierten Auszeichnungen gingen an die FiveD GmbH ausErlangen, die virtuelle Testumgebungen für Radarsysteme entwickelt, die Kronos Mechatronics GmbH aus Nürnberg mit Technologien für den 3D-Druck in Elektronik und Mechatronik sowie die Nerdware GmbH aus Nürnberg, die sich auf Software- und KI-Lösungen zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen spezialisiert hat. IHK-Präsident Dr. Armin Zitzmann und Nürnbergs Bürgermeister Dr. Nasser Ahmed gratulierten den Preisträgern im Nürnberger „Haus der Wirtschaft“.
Insgesamt hatten sich 44 junge Unternehmen beworben, die bislang 301 Arbeitsplätze geschaffen haben. Seit der Einführung des Gründerpreises im Jahr 1996 gingen 1.110 Bewerbungen ein. Die teilnehmenden Unternehmen schufen in ihren ersten Jahren zusammen mehr als 15.000 Arbeitsplätze und rund 600 Ausbildungsstellen. Anlässlich des Jubiläums fand zudem ein IHK-Gründertag mit Vorträgen und Diskussionen zu Unternehmensgründungen und Nachfolgen statt.
Bayerischer Sportpreis für Schiedsrichter Deniz Aytekin
Der Schiedsrichter und Unternehmer Deniz Aytekin ist in der BMW Welt in München mit dem Bayerischen Sportpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden. Die Ehrung nahm Aytekin von Christian Streich entgegen, der dafür eigens mit seiner Frau aus Freiburg angereist war. In einem Beitrag auf LinkedIn bedankte sich Aytekin für die Auszeichnung und richtete den Blick zugleich auf die vielen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter im Amateurfußball, deren Engagement häufig im Hintergrund bleibe. Woche für Woche seien sie bei Wind und Wetter im Einsatz, träfen schwierige Entscheidungen und hielten Kritik aus.
Damit leisteten sie einen wesentlichen Beitrag dazu, dass der Spielbetrieb überhaupt stattfinden könne. Aytekin betonte, dass der Sport nicht nur von den ausgezeichneten Spitzenathleten lebe, sondern auch von den Menschen, die sich regelmäßig dieser Verantwortung stellten. Ihnen gebührten Respekt und Wertschätzung an jedem einzelnen Spieltag.
scannerbox. erhält zum vierten Mal in Folge den DATEV Partner Award

Die page one GmbH ist beim DATEV Partner-Summit 2026 erneut ausgezeichnet worden. Am 29. September 2026 erhielt das Nürnberger Unternehmen im marinaforum Regensburg den DATEV Partner Award für seine Lösung scannerbox., zum vierten Mal in Folge. Der Partner-Summit bringt jedes Jahr DATEV-Marktplatz-Partner, Channel-Partner und DATEV-Mitarbeitende zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen und die Zukunft der Zusammenarbeit auszutauschen. Für page one war der Tag damit nicht nur wegen der Preisverleihung ein besonderer Moment, sondern auch wegen der vielen Gespräche mit Partnern und Wegbegleitern.
In den vergangenen drei Jahren wurde scannerbox. jeweils für die meisten neuen Datenserviceanwender ausgezeichnet. In diesem Jahr kam die Auszeichnung in der neuen Kategorie „DATEV-Marktplatz – Bewertungen“. Ausschlaggebend waren damit die Erfahrungen der Kanzleien und Unternehmen, die scannerbox. im Arbeitsalltag einsetzen und auf dem DATEV-Marktplatz bewertet haben. Damit wird nicht nur die Verbreitung der Lösung gewürdigt, sondern vor allem die Zufriedenheit derer, die täglich damit arbeiten. Für page one ist das Bestätigung und Ansporn zugleich, scannerbox. auch künftig konsequent an den Bedürfnissen der Kanzleien und Unternehmen auszurichten.
(Anzeige)
IHK-Gremien in Mittelfranken diskutieren wirtschaftliche Zukunft der Region
Die IHK-Gremien in Nürnberg, Erlangen und Dinkelsbühl haben sich bei verschiedenen Veranstaltungen mit den wirtschaftlichen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven ihrer Standorte beschäftigt. Beim Wirtschaftsempfang des IHK-Gremiums Stadt Nürnberg mit über 200 Gästen stellte der Vorsitzende Thomas Förster die „Wirtschaftsagenda Nürnberg 2030“ vor, die gemeinsam mit der Stadt umgesetzt werden soll. Im Mittelpunkt standen bessere Erreichbarkeit, schnellere Genehmigungsverfahren und zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten für Unternehmen. Oberbürgermeister Marcus König kündigte eine Entscheidung des Stadtrats über die Koordination größerer Baustellen an. Beim Treffen des IHK-Gremiums Erlangen auf dem Siemens Campus tauschten sich die Mitglieder mit Oberbürgermeister Jörg Volleth über wirtschaftspolitische Herausforderungen, Fachkräftesicherung, Bürokratie und Transformationsprozesse aus. Zudem gab Siemens Einblicke in den Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz in der Automatisierungstechnik.
Beim Zukunftsdialog „Energie & Wirtschaft“ des IHK-Gremiums Dinkelsbühl am Campus Feuchtwangen der Hochschule Ansbach standen die Energiewende, Investitionen und Fachkräftesicherung im Mittelpunkt. Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung diskutierten über die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Landkreis Ansbach. Eine aktuelle Unternehmensbefragung 2026 zeigt, dass 39,4 Prozent der Betriebe bis 2029 Modernisierungs- oder Instandhaltungsmaßnahmen planen. 54,3 Prozent wünschen sich Unterstützung bei Fördermitteln, 27,7 Prozent bei Genehmigungsverfahren. Zugleich bleibt der Fachkräftemangel eine Herausforderung: Fast die Hälfte der Betriebe sucht kurzfristig Personal, für die kommenden zwölf Monate werden rund 2.000 offene Stellen erwartet. Die Veranstaltungen unterstrichen die Bedeutung des Austauschs zwischen Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung, um die regionalen Wirtschaftsstandorte langfristig zu stärken.
Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung besucht PCB Arts
Fürths Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung hat die PCB Arts GmbH besucht, um sich über die Arbeit und die technologischen Entwicklungen des Unternehmens zu informieren. Bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten erhielt Jung Einblicke in die Elektronikentwicklung und die Werkstatt, in der technische Ideen in funktionsfähige Hardware umgesetzt werden. Das Unternehmen präsentierte dabei seine Entwicklungskompetenz und die Arbeit seines Teams. Im Mittelpunkt des Besuchs stand insbesondere die Lösung RoadInspect, die bei Jung auf großes Interesse stieß.
RoadInspect ermöglicht es Kommunen, Daten über den Zustand öffentlicher Straßen und Infrastruktur automatisiert und effizient zu erfassen. Diese Informationen können Städte dabei unterstützen, Instandhaltungsmaßnahmen besser zu planen, schneller zu handeln und vorhandene Ressourcen gezielter einzusetzen. Gerade im Zusammenhang mit der Entwicklung von Smart-City-Strategien gewinnt das Thema nach Einschätzung von PCB Arts zunehmend an Bedeutung. Neben der Technologie standen der persönliche Austausch über Innovation, regionale Wirtschaft und die Anforderungen an Städte der Zukunft im Vordergrund. Das Unternehmen bezeichnete das Gespräch als offen und konstruktiv und kündigte an, den Dialog mit dem Fürther Oberbürgermeister fortsetzen zu wollen.
1. FC Nürnberg stellt Nachhaltigkeitsbericht 2025/26 vor
Der 1. FC Nürnberg hat seinen Nachhaltigkeitsbericht für die Saison 2025/26 vorgestellt. Unter dem Titel „Rot-schwarze Elf für mehr Nachhaltigkeit“ bündelt der Verein elf zentrale Themenfelder, in denen er gesellschaftliche und ökologische Verantwortung übernehmen möchte. Dazu gehören unter anderem Umwelt- und Klimamanagement, Menschenrechte, Nachwuchsförderung, digitale Transformation und verantwortungsvolle Mobilität. Auch die Förderung von Frauen und Mädchen im Fußball, die Verantwortung in der Lieferkette sowie die Verbesserung des Stadion- und Spieltagerlebnisses stehen im Fokus. Niels Rossow, Vorstandssprecher und Vorstand für Strategie und Marketing, bezeichnet Nachhaltigkeit als wichtigen Baustein und strategisches Instrument für den zukünftigen Erfolg des Vereins.
Mit dem Bericht möchte der Club aufzeigen, wie sich die elf Handlungsfelder in der vergangenen Saison entwickelt haben, welche Projekte bereits Wirkung entfalten und wo weiterhin Handlungsbedarf besteht. Dabei setzt der Verein auf die Zusammenarbeit mit Mitgliedern, Fans und seinem Netzwerk. Durch die gesellschaftliche Bedeutung und Reichweite des Fußballs sollen Menschen für nachhaltige Entwicklungen sensibilisiert werden. Der FCN versteht Nachhaltigkeit als langfristige Aufgabe, die neben ökologischen Aspekten auch soziale Verantwortung, wirtschaftliche Entwicklung und die Zukunftsfähigkeit des Vereins umfasst.
Sie haben ein Unternehmen in der Region und möchten in diesem Newsletter stattfinden? Nehmen Sie presse@buerobesuch.de in Ihren Verteiler auf!
Wie hat Ihnen unser Nachrichtenüberblick gefallen? Schreiben Sie gerne an constantin.kaindl@buerobesuch.de. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.
PS: Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter weiterempfehlen und weiterschicken.
Einen guten Start in die Woche wünscht
Constantin Kaindl
Herausgeber
[/stu]
