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KW 45: Das sind die wichtigsten Wirtschafts-Nachrichten aus der Region rund um Nürnberg

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

in diesem Bürobesuch.de-Newsletter fassen wir Ihnen einmal pro Woche die wichtigsten Wirtschafts-Nachrichten aus der Region rund um Nürnberg zusammen.

Die Themen:

  • Forum für Digitale Souveränität: 60 Teilnehmende diskutieren über KI und digitale Unabhängigkeit
  • it-sa 2026 in Nürnberg verzeichnet Besucherplus von rund 20 Prozent
  • Meeting, Teamabend oder Weihnachtsfeier im legendären Club
  • 350.000 Euro Förderung für Metropolregion Nürnberg als EU Innovation Valley
  • Playmobil plant Rechenzentrums-Campus mit 100 Megawatt Leistung in Dietenhofen
  • NürnbergMesse-Chef Peter Ottmann erneut in UFI-Vorstand gewählt
  • Bayerischer Fußball-Verband unterstützt Stadionumbau des 1. FC Nürnberg

Forum für Digitale Souveränität: 60 Teilnehmende diskutieren über KI und digitale Unabhängigkeit

Am 26. Oktober 2026 fand bei infoteam in Bubenreuth das Forum für Digitale Souveränität mit rund 60 Teilnehmern statt. Die Veranstaltung der Softwareallianz Deutschland in Kooperation mit dem Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi) und der Open Source Business Alliance (OSBA) widmete sich der Frage, wie Unternehmen und öffentliche Verwaltung ihre digitale Handlungsfähigkeit langfristig sichern können. Unterstützt wurde die Veranstaltung von den regionalen Ankerpartnern imbus und infoteam, die bei der Planung und Organisation mitwirkten.

Im Mittelpunkt standen Künstliche Intelligenz, Open Source und digitale Souveränität. Nach einer Videogrußbotschaft des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann beleuchtete Dr. Kurt Höller von Siemens die digitale Souveränität im Gesundheitswesen. Moritz Prinz und Thomas Endres von TNG Technology Consulting zeigten Möglichkeiten für einen sicheren Umgang mit KI-Agenten auf. Eine anschließende Podiumsdiskussion vertiefte die Herausforderungen und Chancen digitaler Unabhängigkeit.


it-sa 2026 in Nürnberg verzeichnet Besucherplus von rund 20 Prozent

Die it-sa Expo&Congress 2026 hat ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Mit 1.005 Ausstellern und mehr als 33.000 Fachbesuchern aus über 70 Ländern verzeichnete Europas größte Fachmesse für IT-Sicherheit in Nürnberg ein Besucherplus von rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Drei Tage lang tauschten sich Unternehmen, Behörden, Wissenschaft und Politik über aktuelle Herausforderungen und Lösungen der Cybersicherheit aus. Im Mittelpunkt standen Themen wie Künstliche Intelligenz, Cloud-Sicherheit, digitale Resilienz und der Schutz Kritischer Infrastrukturen. Sechs offene Foren und der begleitende Congress@it-sa boten zahlreiche Fachvorträge und Diskussionen.

Beim ATHENE Startup Award sicherte sich Fuzzware aus Bochum den ersten Platz, gefolgt von Complioty aus München und RedCastle aus Heubach. Aufgrund der hohen Nachfrage wird die it-sa EXPO 2027 um eine sechste Messehalle erweitert. Zudem ergänzt die neue it-sa CONFERENCE künftig das Veranstaltungsangebot. Die nächste it-sa EXPO findet vom 5. bis 7. Oktober 2027 in Nürnberg statt.


Meeting, Teamabend oder Weihnachtsfeier im legendären Club 

Warum für den offiziellen Teil und die anschließende Feier zwei Locations suchen? Das „Tischlein“ in der Nürnberger Rakete verbindet beides in einem Raum – und macht aus einem Meeting oder Dinner auf Wunsch direkt eine Party.

Am großen Tisch finden 16 Personen Platz, zusätzlich bietet ein Sofa Raum für rund zehn Personen. Für Firmen aus der Metropolregion Nürnberg eignet sich die Location damit für Meetings, Teamabende, Weihnachtsfeiern oder besondere Firmenevents.

Das Besondere: Der etwa 3,80 Meter lange und 1,20 Meter breite Tisch kann komplett nach oben gefahren werden. Sobald das Essen oder der offizielle Teil beendet ist, wird die Fläche darunter zur Tanzfläche. Mit Bar, Soundsystem und professionellem DJ-Equipment ist die passende Ausstattung bereits vorhanden.

Getränke werden individuell über die Rakete angeboten, beim Catering sind Empfehlungen möglich. 

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350.000 Euro Förderung für Metropolregion Nürnberg als EU Innovation Valley

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat sich deutlich für den geplanten Vollumbau des Max-Morlock-Stadions in Nürnberg ausgesprochen. Bei einem Austausch mit FCN-Finanzvorstand Stefan Heim informierten sich BFV-Präsident Christof Kern, Schatzmeister Jürgen Faltenbacher und weitere Präsidiumsmitglieder über den aktuellen Planungsstand. Der Verband sieht in einer modernen Arena nicht nur Vorteile für den 1. FC Nürnberg, sondern auch große Chancen für den Amateur- und Nachwuchsfußball in Franken. Geplant sind unter anderem Nachwuchsveranstaltungen, bei denen Kinder und Jugendliche selbst im Stadion spielen können. Damit soll die Verbindung zwischen Profi- und Amateurfußball weiter gestärkt werden.

Neben den sportlichen Perspektiven betonte der BFV auch die wirtschaftliche Bedeutung eines modernen Stadions für die Region Nürnberg. Trotz der angespannten städtischen Haushaltslage könne der Umbau langfristig zusätzliche Kaufkraft und wirtschaftliche Impulse schaffen. Zugleich verwies der Verband darauf, dass Nürnberg aufgrund der veralteten Stadioninfrastruktur weder bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 berücksichtigt wurde noch eine Bewerbung für die Frauen-EM 2029 möglich war. Ein modernisiertes Max-Morlock-Stadion könnte künftig die Voraussetzungen schaffen, um wieder internationale Fußball- und Sportgroßveranstaltungen nach Nürnberg zu holen.


Playmobil plant Rechenzentrums-Campus mit 100 Megawatt Leistung in Dietenhofen

Die Horst Brandstätter Group plant auf ihrem rund 18 Hektar großen Industrieareal in Dietenhofen einen Rechenzentrums-Campus unter dem Namen Playmobil digital. Nach der Verlagerung der Playmobil-Produktion soll der Standort künftig für Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und digitale Souveränität genutzt werden. Vorgesehen ist eine elektrische Anschlussleistung von zunächst 100 Megawatt mit weiterem Ausbaupotenzial. Die erforderlichen Netzkapazitäten wurden bereits von N-ERGIE zugesichert. Der Campus richtet sich sowohl an regionale Unternehmen und Rechenzentrumsbetreiber als auch an internationale Technologiekonzerne. Playmobil digital wird als eigenständiger Unternehmenszweig neben Playmobil, Lechuza und den Playmobil-FunParks aufgebaut.

Die Unternehmensgruppe plant, in den kommenden Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag in das Projekt zu investieren. Der Campus soll modular entstehen und unterschiedliche Nutzungsmodelle anbieten – von erschlossenen Bauflächen über betriebsfertige Rechenzentrumsflächen bis hin zu vollständig bereitgestellter Rechenleistung. Bestehende Industriehallen können dabei für erste Module genutzt werden. Beim Betrieb setzt Playmobil digital auf erneuerbare Energien, eigene Photovoltaikanlagen und die Nutzung entstehender Abwärme. Zudem sollen regionale Unternehmen durch Aufträge und neue Arbeitsplätze profitieren. Mit dem Projekt will die Horst Brandstätter Group den Standort Dietenhofen langfristig stärken und einen Beitrag zum Ausbau der digitalen Infrastruktur in der Metropolregion Nürnberg leisten.


NürnbergMesse-Chef Peter Ottmann erneut in UFI-Vorstand gewählt

Peter Ottmann, CEO der NürnbergMesse Group, ist für weitere drei Jahre in den Vorstand des Weltverbandes der Messewirtschaft UFI gewählt worden. Damit bleibt der Nürnberger Messechef im zentralen Führungsgremium des internationalen Verbandes vertreten, das die strategische Weiterentwicklung der Organisation verantwortet und die Interessen der globalen Messewirtschaft vertritt. Die UFI wurde 1925 gegründet und zählt heute rund 900 Mitgliedsorganisationen aus 90 Ländern und Regionen. Bereits 2025 wurde Ottmann zudem als stellvertretender Vorsitzender des deutschen Messeverbandes AUMA bestätigt.

Die erneute Wahl unterstreicht die internationale Präsenz der NürnbergMesse Group, die zu den 15 größten Messegesellschaften weltweit zählt. Das Unternehmen beschäftigt rund 1.200 Mitarbeitende an 15 internationalen Standorten und verfügt über ein Netzwerk von Auslandsvertretungen in mehr als 100 Ländern. Mit rund 120 Präsenz- und Digitalveranstaltungen ist die NürnbergMesse ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Metropolregion Nürnberg. Ihre Veranstaltungen sichern insgesamt mehr als 12.000 Arbeitsplätze und generieren jährlich Steuereinnahmen sowie Kaufkrafteffekte in Milliardenhöhe.


Bayerischer Fußball-Verband unterstützt Stadionumbau des 1. FC Nürnberg

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat sich deutlich für den geplanten Vollumbau des Max-Morlock-Stadions in Nürnberg ausgesprochen. Bei einem Austausch mit FCN-Finanzvorstand Stefan Heim informierten sich BFV-Präsident Christof Kern, Schatzmeister Jürgen Faltenbacher und weitere Präsidiumsmitglieder über den aktuellen Planungsstand. Der Verband sieht in einer modernen Arena nicht nur Vorteile für den 1. FC Nürnberg, sondern auch große Chancen für den Amateur- und Nachwuchsfußball in Franken. Geplant sind unter anderem Nachwuchsveranstaltungen, bei denen Kinder und Jugendliche selbst im Stadion spielen können. Damit soll die Verbindung zwischen Profi- und Amateurfußball weiter gestärkt werden.

Neben den sportlichen Perspektiven betonte der BFV auch die wirtschaftliche Bedeutung eines modernen Stadions für die Region Nürnberg. Trotz der angespannten städtischen Haushaltslage könne der Umbau langfristig zusätzliche Kaufkraft und wirtschaftliche Impulse schaffen. Zugleich verwies der Verband darauf, dass Nürnberg aufgrund der veralteten Stadioninfrastruktur weder bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 berücksichtigt wurde noch eine Bewerbung für die Frauen-EM 2029 möglich war. Ein modernisiertes Max-Morlock-Stadion könnte künftig die Voraussetzungen schaffen, um wieder internationale Fußball- und Sportgroßveranstaltungen nach Nürnberg zu holen.


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Constantin Kaindl

Herausgeber

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