Portrait

„Stillstand wäre ein absolutes No Go.“

Er ist Familienvater und treibt Digitalisierungsprojekte voran: Markus Zwingel ist CDO und einer der Geschäftsführer der Fürst Gruppe. Wir haben mit ihm gesprochen – darüber, was ihn antreibt, wie er die IT-Abteilung der Fürst Gruppe aufgebaut hat und welchen Tipp er für die Nachwuchsgeneration hat.

Von der Schulbank direkt in die IT-Branche

Als Markus Zwingel nach der zehnten Klasse auf die Fachoberschule wechselt, steht für ihn ein Praktikum an, das sein Leben in eine andere Richtung lenken soll. Zwar ist er schon immer IT-begeistert, als Jugendlicher hat er aber noch ganz andere Pläne. „Bis zu diesem Zeitpunkt wollte ich eigentlich noch Fluglotse bei der Bundeswehr werden“, erzählt der 43-Jährige. Es kommt aber ganz anders: Durch Zufall landet er für sein Schulpraktikum bei Adidas in der IT. „Das hat so viel Spaß gemacht. Da habe ich entschieden, dass ich das auch beruflich machen will.“, erklärt Markus Zwingel.

Nach seinem Schulabschluss entscheidet er sich deshalb für eine Ausbildung zum Fachinformatiker. „Praxis macht mir einfach mehr Spaß als Theorie, deshalb kam ein Studium nicht infrage.“ In seiner Ausbildungsfirma bleibt er für ganze zehn Jahre. Dabei darf er viele Mittelständler kennenlernen – darunter auch die Fürst Gruppe. Als er von der neuen Geschäftsinhaberin ein Jobangebot bekommt, ist für ihn schnell klar: Diese Chance muss er nutzen.

„Mach mal ‘ne IT-Abteilung“ – Markus Zwingels Start bei Fürst

Die Möglichkeit, die Markus Zwingel bei seinem Start in der Unternehmensgruppe bekommt, reizt ihn: „Ich bekam eine grüne Wiese und konnte die Abteilung nach meinen Vorstellungen ausbauen.“, erzählt er.

Da die IT-Abteilung schnell wächst, kommt schon bald die nächste Anfrage: Das Marketing braucht Unterstützung. Auch hier bekommt Markus Zwingel absolute Freiheit für die Gestaltungsmöglichkeiten und die Arbeit zahlt sich aus. Beide Bereiche wachsen und entwickeln sich weiter.

Somit hat Zwingel gleich mehrere Verantwortungsgebiete und beschreibt seine vielfältigen Aufgaben so: „Ich beschäftige mich auf der einen Seite mit der Zukunft und finde heraus, was für unser Geschäft relevant ist. Der zweite Part ist, dafür zu sorgen, dass man Fürst kennt.“ Besonders am Herzen liegt ihm dabei, die Firmenwerte herauszuholen und zu zeigen, wieso das Unternehmen in seinen Augen so bemerkenswert ist.

Wertegetragenes Unternehmen trotz preisgetriebenem Umfeld

„Unser Wertekonstrukt und wie wir mit den Menschen und Kunden umgehen, bringt letztlich den Erfolg.“, verrät Markus Zwingel. Für ihn ist genau das so besonders an der Fürst Gruppe. Denn trotz des preisgetriebenen Umfelds, in dem sich das Unternehmen bewegt, legt die Firma wert auf ein ehrliches Miteinander und Kommunikation auf Augenhöhe. 2022 wurde die Fürst Gruppe deshalb sogar mit dem „Unternehmenspreis der Gebäudedienstleister“ in der Kategorie „Mensch“ ausgezeichnet. Neben diesen Firmenwerten sind Markus Zwingel aber auch Entfaltungsmöglichkeiten und Freiheit wichtig.

Herausforderungen mit Neugier begegnen

Auch wenn ihm sein Beruf Freude macht, gibt es für Markus Zwingel immer wieder Herausforderungen: „Es ist das Tagesgeschäft“, lacht er. Es ist die größte Herausforderung, meine Kolleginnen und Kollegen zu überzeugen, dass sie bei allen Veränderungen mitgehen.“ Trotz dessen bleibt der Geschäftsführer motiviert. Dabei treibt ihn vor allem seine große Neugier an.

„Es muss für mich immer weitergehen, ein Stillstand wäre ein absolutes No Go.“, erklärt Markus Zwingel. In Bewegung zu sein und neue Dinge zu schaffen – in seinen Worten: „Herrlich!“ Genau deshalb rät er, immer alles zu hinterfragen. Denn damit bleibe man automatisch auch neugierig – und letztlich ist es genau das, was Markus Zwingel so erfolgreich macht.

Markus Zwingel (Fürst Gruppe) & Constantin Kaindl (Bürobesuch.de)

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