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KW 37: Das sind die wichtigsten Wirtschafts-Nachrichten aus der Region rund um Nürnberg

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

in diesem Bürobesuch.de-Newsletter fassen wir Ihnen einmal pro Woche die wichtigsten Wirtschafts-Nachrichten aus der Region rund um Nürnberg zusammen.

Die Themen:

  • BarthHaas erstmals mit Group CEO
  • LEONHARD KURZ nimmt neue Power-to-Heat-Anlage in Betrieb
  • Künstliche Intelligenz im Berufsalltag: Vom Tool-Hype zur praktischen Anwendung
  • Johannes von Hebel feiert 25-jähriges Vorstandsjubiläum
  • Thorsten Weich übernimmt Rother Unternehmerfabrik
  • iSyst Intelligente Systeme nach 26 Jahren geschlossen
  • Friedrich Merz übernimmt erneut Schirmherrschaft der Enforce Tac
  • Nürnberger Händler fordern mehr verkaufsoffene Sonntage
  • 20 Jahre Medical Valley Center: Vom „Bingo“-Moment zum Innovationsstandort
  • Steuern sparen mit Immobilien – Kapitalanlage ohne Vermieter-Stress
  • Mehr als 6.000 junge Menschen starten Ausbildung in Mittelfranken
  • Nürnberg will Verfahren für internationale Fachkräfte beschleunigen

BarthHaas erstmals mit Group CEO

Karsten Neuffer ist seit dem 1. September 2026 neuer und zugleich erster Group CEO von BarthHaas. Damit wird die mehr als 230-jährige Unternehmensgruppe erstmals von einem einzelnen Chief Executive geführt. Neuffer bringt internationale Erfahrung aus der Agrar- und Lebensmittelindustrie mit und war zuvor unter anderem bei Syngenta und Indigo Ag sowie zuletzt als CEO von RiceTec tätig.

In seiner neuen Rolle übernimmt er die Gesamtverantwortung für die BarthHaas Gruppe mit BarthHaas in Nürnberg, John I. Haas in den USA und Hop Products Australia. Sein Fokus liegt auf einer stärkeren Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe, dem Ausbau globaler Kompetenzen sowie nachhaltigem Wachstum und der langfristigen Weiterentwicklung des Unternehmens.


LEONHARD KURZ nimmt neue Power-to-Heat-Anlage in Betrieb

LEONHARD KURZ und ENERGYNEST haben am Standort Sulzbach-Rosenberg eine neue Power-to-Heat-Anlage mit integriertem Wärmespeicher in Betrieb genommen. Das System verbindet einen 3-MW-Elektroheizer mit einer ThermalBattery mit 12 MWh Speicherkapazität und nutzt überwiegend Strom aus einer direkt angebundenen Photovoltaikanlage. Künftig sollen damit jährlich mehr als 3 GWh saubere Prozesswärme erzeugt und über 70 Prozent des Wärmebedarfs einer Produktionslinie gedeckt werden.

Dadurch soll der Erdgasverbrauch um mehr als 3,5 GWh pro Jahr sinken und der jährliche CO₂-Ausstoß um über 700 Tonnen reduziert werden. Das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Projekt zählt laut Unternehmen zu den ersten industriellen Power-to-Heat-Projekten Deutschlands, die Hochtemperaturwärme mit thermischer Energiespeicherung kombinieren.


Künstliche Intelligenz im Berufsalltag: Vom Tool-Hype zur praktischen Anwendung 

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt radikal – doch wie lässt sie sich im Berufsalltag sinnvoll und sicher einsetzen? Der KI-Grundkurs der WiSo-Führungskräfte-Akademie (WFA) zeigt Ihnen praxisnah, wie Sie Tools wie ChatGPT und andere Anwendungen der generativen KI für Ihre täglichen Aufgaben nutzen. 

Das erwartet Sie im KI-Grundkurs: 

Fundierter Einstieg: Verstehen Sie die Funktionsweise moderner KI-Tools – verständlich und ohne technische Vorkenntnisse. 

Ergebnisse durch gutes Prompting: Lernen Sie, Anfragen so zu formulieren, dass Sie präzise und nutzbare Ergebnisse erhalten. 

Effizienz im Alltag: Automatisieren Sie wiederkehrende Aufgaben, recherchieren Sie schneller und nutzen Sie KI als Sparringspartner für neue Ideen. 

Der Online-Workshop findet am 18. und 25. September statt. Die beiden Termine umfassen jeweils vier Stunden

Seit über 35 Jahren begleitet die WFA Berufstätige und Unternehmen bei ihrer beruflichen Entwicklung. 1989 als Spin-off der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg gegründet, ist sie heute ein etablierter Weiterbildungsanbieter und Teil der GRUNDIG AKADEMIE Group. 

Mit diesem Kurs gibt Ihnen die WFA Tools an die Hand, um KI-Potenziale sofort in der Praxis umzusetzen. 

Letzte Chance auf das Sommer-Spezial: Melden Sie sich jetzt an und erhalten Sie 10 % Rabatt* auf die Teilnahmegebühr! 

*Hinweis: Der Sommerrabatt wird nach der Buchung automatisch bei der Rechnungsstellung berücksichtigt. 

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Johannes von Hebel feiert 25-jähriges Vorstandsjubiläum

Johannes von Hebel feiert sein 25-jähriges Jubiläum als Sparkassen-Vorstand. Seit 2016 ist er Vorstandsvorsitzender der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach und hat unter anderem die Fusion mit der Kreissparkasse Höchstadt a. d. Aisch im Jahr 2017 begleitet. Seit seinem Eintritt ist die Bilanzsumme der Sparkasse von 4,6 auf rund 8,3 Milliarden Euro gestiegen. Bei aktuellen Befragungen zeigen sich jeweils 94 Prozent der Privat- und Firmenkunden mit dem Institut zufrieden.

Von Hebel ist seit mehr als vier Jahrzehnten in der Sparkassen-Finanzgruppe tätig und wurde Anfang 2026 für vier Jahre zum Bezirksobmann der mittelfränkischen Sparkassen gewählt. In der Region engagiert er sich zudem für den Austausch von Wirtschaft und Wissenschaft, unter anderem mit dem von ihm initiierten „Innovation Day der Weltmarktführer“, sowie für verschiedene soziale Einrichtungen.


Thorsten Weich übernimmt Rother Unternehmerfabrik

Bei der Rother Unternehmerfabrik steht ein Führungswechsel an: Thorsten Weich übernimmt die Geschäftsführung von Felix Lehnhof. Weich bringt einen breit gefächerten beruflichen Hintergrund mit: Der gelernte Schreiner und studierte Freizeitwissenschaftler arbeitete unter anderem im Tourismus, bei einem großen Konzern sowie als Marken- und Strategieberater. Zuletzt war er bei der IHK Nürnberg für Gründungsberatung und Unternehmensförderung zuständig.

Der bisherige Geschäftsführer Felix Lehnhof wechselt nach acht Jahren zur IHK. Weich will bei der Unternehmerfabrik insbesondere die Gründungsberatung weiterentwickeln und dabei neben digitalen Möglichkeiten weiterhin auf persönliche Beratung setzen. Einen Schwerpunkt sieht er außerdem darin, den Wissenstransfer zwischen etablierten Unternehmen und Start-ups im Landkreis Roth zu stärken.


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iSyst Intelligente Systeme nach 26 Jahren geschlossen

Die iSyst Intelligente Systeme GmbH ist nach 26 Jahren Geschäftstätigkeit geschlossen worden. Wie Geschäftsführer Daniel Heinrich auf LinkedIn mitteilte, wurde das Insolvenzverfahren eröffnet und der Geschäftsbetrieb eingestellt.

Heinrich bedankte sich bei allen Wegbegleitern und Unterstützern des Unternehmens für die langjährige Zusammenarbeit. Wie es für ihn persönlich weitergeht, ist derzeit noch offen. Auf LinkedIn hat er sich deshalb als „Open to Work“ markiert und sein Netzwerk um Hinweise auf neue berufliche Möglichkeiten gebeten.


Friedrich Merz übernimmt erneut Schirmherrschaft der Enforce Tac

Bundeskanzler Friedrich Merz übernimmt auch 2027 die Schirmherrschaft der Enforce Tac in Nürnberg. Die Leitmesse für Sicherheit und Verteidigung findet vom 1. bis 3. März 2027 im Messezentrum Nürnberg statt und steht unter dem Leitthema „Integrierte Sicherheit für ein resilientes Europa“. Im Fokus stehen unter anderem technologische Souveränität, Versorgungssicherheit und eine engere Zusammenarbeit von Politik, Streitkräften, Sicherheitsbehörden, Industrie und Forschung.

Die Enforce Tac wächst 2027 auf rund 80.000 Quadratmeter in zehn Hallen und bringt internationale Vertreter aus Europa und befreundeten NATO-Staaten zusammen. NürnbergMesse-Geschäftsführer Peter Ottmann sieht in der erneuten Schirmherrschaft auch eine Bestätigung für die Bedeutung Nürnbergs und Bayerns als Standort der Sicherheits- und Verteidigungsbranche.


Nürnberger Händler fordern mehr verkaufsoffene Sonntage

Die Nürnberger Nachrichten berichten, dass der Händlerverein „Erlebnis Nürnberg“ mehr verkaufsoffene Sonntage und lange Einkaufsnächte in der Stadt fordert. 2026 sind jeweils zwei dieser Sonderöffnungen vorgesehen, obwohl nach bayerischem Recht bis zu vier verkaufsoffene Sonntage und acht lange Einkaufsnächte möglich wären. Vertreter von Wöhrl, Galeria und dem Citymanagement kritisieren, Nürnberg schöpfe diesen Spielraum nicht aus und fordern vom Stadtrat eine klarere Position.

Die Händler argumentieren, Sonderöffnungen könnten zusätzliche Besucher in die Innenstadt bringen, den stationären Handel gegenüber dem Onlinehandel stärken und Arbeitsplätze sichern. Kritik kommt regelmäßig von Gewerkschaften und kirchlichen Organisationen, die auf den Schutz des arbeitsfreien Sonntags und die Belastung der Beschäftigten verweisen.


20 Jahre Medical Valley Center: Vom „Bingo“-Moment zum Innovationsstandort

Die Erlanger Nachrichten berichten anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Medical Valley Centers über die Entstehung des Medizintechnik-Standorts Erlangen. Eine zentrale Rolle spielte der frühere Oberbürgermeister Siegfried Balleis, der Erlangen bereits bei seinem Amtsantritt 1996 als führenden Standort für medizinische Forschung, Produktion und Dienstleistungen positionieren wollte. Eine damalige Standortanalyse zeigte die besondere Stärke der Stadt im Gesundheitsbereich – für Balleis ein „Bingo“-Moment.

Wichtige Meilensteine waren die Siemens-Investition im Röthelheimpark, die Eröffnung des Innovations- und Gründerzentrums für Medizin und Pharma 2003 sowie die Gründung des Vereins Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg 2007. Einen weiteren Schub brachte 2008 der Erfolg im Spitzencluster-Wettbewerb mit 40 Millionen Euro Bundesförderung. Heute ist Medical Valley weit über Erlangen hinaus zu einem regionalen Netzwerk für Medizintechnik und Gesundheitsinnovation gewachsen.


Steuern sparen mit Immobilien – Kapitalanlage ohne Vermieter-Stress

Immobilien-Experte Maximilian Engelhardt, Geschäftsleitung der Engelhardt Real Estate Group, zeigt exklusiv für die Bürobesuch.de Community, wie Entscheiderinnen und Entscheider mit einem Studentenapartment Steuern sparen und Kapital investieren können.

Im Webinar erfahren Sie, wie die AfA funktioniert und was sie konkret in Zahlen bedeutet. Anhand eines aktuell zum Verkauf stehenden Apartments wird ein echtes Berechnungsbeispiel für einen Musterkunden vorgestellt – inklusive Vergleich mit Aktien und ETF.

Auch Vermietung und Verwaltung werden thematisiert: Diese übernimmt die hauseigene Vermietungsgesellschaft SAM, sodass der Aufwand für Eigentümer praktisch bei null liegt.

Zwei Termine zur Auswahl:

📅 Mittwoch, 23. September 2026 | 10:00–11:00 Uhr
👉 Jetzt zum Webinar am 23. September anmelden

📅 Donnerstag, 24. September 2026 | 18:00–19:00 Uhr
👉 Jetzt zum Webinar am 24. September anmelden

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Mehr als 6.000 junge Menschen starten Ausbildung in Mittelfranken

Mehr als 6.000 junge Menschen starten zum 1. September 2026 eine Ausbildung in Industrie, Handel und Dienstleistungen in Mittelfranken. Nach Angaben der IHK Nürnberg für Mittelfranken liegt die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverträge allerdings 6,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Besonders stark fällt der Rückgang bei den Fachinformatik-Berufen mit 40 Prozent aus. Gleichzeitig sind weiterhin zahlreiche Ausbildungsstellen unbesetzt.  

Einen neuen Höchststand erreicht der Anteil ausländischer Auszubildender: Mehr als 22 Prozent der neuen Azubis kommen aus dem Ausland. Besonders hoch ist ihr Anteil im Hotel- und Gaststättengewerbe mit 74 Prozent; 43 Prozent der dortigen Auszubildenden kommen aus Vietnam. Die IHK unterstützt Jugendliche auch nach dem offiziellen Ausbildungsstart bei der Vermittlung und bietet unter anderem offene Beratungen, eine digitale Lehrstellenbörse sowie am 10. November eine Nachvermittlungsbörse in Nürnberg an. 


Nürnberg will Verfahren für internationale Fachkräfte beschleunigen

Das Work-and-Stay-Center Mittelfranken und die Stadt Nürnberg starten ein gemeinsames Pilotprojekt, um Verwaltungsverfahren für internationale Fachkräfte, Studierende und Auszubildende zu beschleunigen. Eine neue Kooperationsvereinbarung soll insbesondere die Anmeldung des Wohnsitzes und die Beantragung von Aufenthaltstiteln vereinfachen und Wartezeiten reduzieren.

Das Work-and-Stay-Center übernimmt dabei eine Lotsenfunktion, prüft Antragsunterlagen vorab und koordiniert Termine. Das Amt für Migration und Integration der Stadt verpflichtet sich im Gegenzug bei prüfungsreifen Anträgen zu einer Reaktionszeit von maximal zwei Wochen. Die Pilotphase ist zunächst auf zwölf Monate angelegt und soll auch Arbeitgebern die Rekrutierung internationaler Fachkräfte erleichtern.


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Einen guten Start in die Woche wünscht

Constantin Kaindl

Herausgeber

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