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KW 32: Das sind die wichtigsten Wirtschafts-Nachrichten aus der Region rund um Nürnberg

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

in diesem Bürobesuch.de-Newsletter fassen wir Ihnen einmal pro Woche die wichtigsten Wirtschafts-Nachrichten aus der Region rund um Nürnberg zusammen.

Die Themen:

  • IHK-Gremium Nürnberg begrüßt Haushaltssperre der Stadt
  • Nürnberger kicker Ventures beteiligt sich an Amateurfußball-Plattform CoTrainer
  • Künstliche Intelligenz im Berufsalltag: Vom Tool-Hype zur praktischen Anwendung
  • Memmert sieht Mittelstandspreis als Bestätigung seiner langfristigen Unternehmensstrategie
  • Stadtmission Nürnberg baut diakonischen Verbund weiter aus
  • FRÄNKISCHE Group feiert 120-jähriges Bestehen
  • Neue Social-Media-Konferenz bringt regionale Best Practices auf die Bühne
  • Diehl Group stärkt Zusammenarbeit bei Führungskräftetreffen in Nürnberg
  • Stadt Fürth schließt Haushaltsjahr mit Überschuss ab
  • UmweltBank steigert Kreditgeschäft und erzielt positives Halbjahresergebnis
  • VR Bank Amberg-Sulzbach erweitert Vorstand
  • DATEV-Vorständin wirbt für stärkere Einbindung von Betriebsräten bei KI
  • EMUGE-FRANKEN bekräftigt Investitionen am Standort Deutschland

IHK-Gremium Nürnberg begrüßt Haushaltssperre der Stadt

Das IHK-Gremium Stadt Nürnberg bewertet die von der Stadt verhängte Haushaltssperre als einen nachvollziehbaren und verantwortungsvollen Schritt. Vorsitzender Thomas Förster begrüßt die erneute sorgfältige Prüfung des städtischen Haushalts und aller Ausgaben. Die derzeit stagnierenden Gewerbesteuereinnahmen seien absehbar gewesen und bereits in einem Gespräch mit dem Stadtkämmerer thematisiert worden. Nun komme es darauf an, klare Prioritäten zu setzen.

Nach Ansicht des IHK-Gremiums dürfen notwendige Sparmaßnahmen jedoch nicht zulasten von Investitionen gehen, die die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Nürnberg stärken und Unternehmen fördern. Die Gewerbesteuer sei mit rund 54 Prozent die wichtigste Einnahmequelle des städtischen Haushalts. Hinzu komme der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer der Beschäftigten. Deshalb müsse die wirtschaftliche Basis gesichert und weiter ausgebaut werden. Gezielte Investitionen in gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen seien die Voraussetzung für künftige Einnahmen und dauerhaft stabile kommunale Finanzen.


Nürnberger kicker Ventures beteiligt sich an Amateurfußball-Plattform CoTrainer

Das Nürnberger Unternehmen kicker Ventures, die Beteiligungsgesellschaft des Olympia-Verlags, steigt bei der Amateurfußball-Plattform CoTrainer ein. Pünktlich zum Start der neuen Saison übernimmt kicker Ventures im Rahmen eines Cash- und Media-Investments 7,8 Prozent der Anteile an dem Kölner Start-up. Gleichzeitig will der kicker die Plattform in den kommenden Wochen verstärkt über seine Kanäle bekannt machen. CoTrainer bündelt VereinsorganisationTrainingsplanung und Spielerentwicklung in einer digitalen Lösung und soll damit den Alltag von Amateurvereinen erleichtern. Erst im Juni hatte das Unternehmen eine Seed-Finanzierungsrunde abgeschlossen und dabei unter anderem die Fußballprofis Maximilian Arnold und Svenja Huth als Investoren gewonnen.

Nach Angaben von kicker Ventures vereint CoTrainer erstmals Vereinsorganisation, Trainingsplanung und Spielerentwicklung in einer alltagstauglichen 360-Grad-Lösung für den Amateurfußball. CoTrainer-Gründer und CEO Claudius Ludwig bezeichnet den Nürnberger Medienpartner aufgrund seiner Reichweite als Wunschpartner und sieht in der Zusammenarbeit beste Voraussetzungen, die Plattform zum Standard im Amateurfußball zu entwickeln. CoTrainer wird bereits von mehr als 100 Amateurfußballvereinen im deutschsprachigen Raum genutzt. Die Plattform gehört zur Fussballetics GmbH mit Sitz in Köln. kicker Ventures bündelt das Beteiligungsgeschäft des Nürnberger Olympia-Verlags und investiert gezielt in innovative Start-ups aus den Bereichen Digital, Technologie, Medien, Sport und Outdoor im DACH-Raum.


Künstliche Intelligenz im Berufsalltag: Vom Tool-Hype zur praktischen Anwendung 

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt radikal – doch wie lässt sie sich im Berufsalltag sinnvoll und sicher einsetzen? Der KI-Grundkurs der WiSo-Führungskräfte-Akademie (WFA) zeigt Ihnen praxisnah, wie Sie Tools wie ChatGPT und andere Anwendungen der generativen KI für Ihre täglichen Aufgaben nutzen. 

Das erwartet Sie im KI-Grundkurs: 

Fundierter Einstieg: Verstehen Sie die Funktionsweise moderner KI-Tools – verständlich und ohne technische Vorkenntnisse. 

Ergebnisse durch gutes Prompting: Lernen Sie, Anfragen so zu formulieren, dass Sie präzise und nutzbare Ergebnisse erhalten. 

Effizienz im Alltag: Automatisieren Sie wiederkehrende Aufgaben, recherchieren Sie schneller und nutzen Sie KI als Sparringspartner für neue Ideen. 

Der Online-Workshop findet am 18. und 25. September statt. Die beiden Termine umfassen jeweils vier Stunden

Seit über 35 Jahren begleitet die WFA Berufstätige und Unternehmen bei ihrer beruflichen Entwicklung. 1989 als Spin-off der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg gegründet, ist sie heute ein etablierter Weiterbildungsanbieter und Teil der GRUNDIG AKADEMIE Group. 

Mit diesem Kurs gibt Ihnen die WFA Tools an die Hand, um KI-Potenziale sofort in der Praxis umzusetzen. 

Sommer-Spezial im August: Melden Sie sich im August an und erhalten Sie 10 % Rabatt* auf die Teilnahmegebühr! 

*Hinweis: Der Sommerrabatt wird nach der Buchung automatisch bei der Rechnungsstellung berücksichtigt. 

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Memmert sieht Mittelstandspreis als Bestätigung seiner langfristigen Unternehmensstrategie

Der Schwabacher Klimaschrank- und Brutschrankhersteller Memmert sieht den Bayerischen Mittelstandspreis 2026 als Bestätigung seiner langfristig ausgerichteten Unternehmensstrategie. In einer Mitteilung vom 27. Juli 2026 erläutert das Familienunternehmen, warum die Auszeichnung aus seiner Sicht weit über einen klassischen Wirtschaftspreis hinausgeht. Im Mittelpunkt stünden Verantwortungnachhaltige Entwicklung und unternehmerisches Denken über Generationen hinweg. Als Beispiel für diesen Ansatz nennt Memmert die in diesem Jahr vorgestellte Next Generation Produktplattform, die den Anspruch unterstreiche, kontinuierlich in Innovation und Zukunftsfähigkeit zu investieren.

Nach Unternehmensangaben prägen langfristige Investitionen, gewachsene Kundenbeziehungen und die kontinuierliche Weiterentwicklung von Produktion und Qualität die Unternehmensführung seit mehr als 90 Jahren. Eigentümerin Christiane Riefler betont, dass Entscheidungen nicht für das nächste Quartal, sondern für kommende Generationen getroffen würden. Geschäftsführer Philipp Schwarm sieht den Bayerischen Mittelstandspreis als Ansporn, diesen Weg fortzusetzen und Wandel aktiv zu gestalten, statt lediglich auf kurzfristige Entwicklungen zu reagieren.


Stadtmission Nürnberg baut diakonischen Verbund weiter aus

Die Stadtmission Nürnberg und die Diakonie Nürnberg-Mögeldorf schließen sich zum 1. Januar 2027 zusammen. Damit reagieren die beiden Träger nach eigenen Angaben auf die wirtschaftlichen Herausforderungen in der Sozialwirtschaft und wollen die diakonischen Angebote im Nürnberger Osten langfristig sichern und weiterentwickeln. Die Identität der Diakonie Nürnberg-Mögeldorf soll erhalten bleiben. Für Klientinnen und Klienten sowie die rund 250 Mitarbeitenden in 14 Einrichtungen sollen sich durch den Zusammenschluss keine Änderungen ergeben. Die Mitglieder des Trägervereins der Diakonie Nürnberg-Mögeldorf hatten dem Schritt bereits am 20. Juli mit deutlicher Mehrheit zugestimmt.

Mit dem Zusammenschluss entsteht in der Region Nürnberg, Fürth und Erlangen einer der größten diakonischen Sozialträger. Künftig werden rund 3.000 hauptamtliche und mehr als 1.000 ehrenamtliche Mitarbeitende in über 100 Einrichtungen tätig sein. Die Diakonie Nürnberg-Mögeldorf betreibt unter anderem eine Kindertagesstätte, Wohn- und Pflegeeinrichtungen für Seniorinnen und Senioren sowie vier Hospizeinrichtungen. Zum Verbund gehört bereits die Diakonie Erlangen, zudem ist geplant, dass auch die Diakonie Fürth Anfang 2027 Teil des Verbunds wird. Mit dem Start des erweiterten Zusammenschlusses soll außerdem ein gemeinsamer Name eingeführt werden.


FRÄNKISCHE Group feiert 120-jähriges Bestehen

In einem LinkedIn-Beitrag hat Julius Kirchner, geschäftsführender Gesellschafter der FRÄNKISCHE Group, auf das 120-jährige Bestehen des Unternehmens zurückgeblickt. Darin beschreibt er die Entwicklung des Unternehmens von einem technischen Produkt im Jahr 1906 zu einem international tätigen Anbieter von Lösungen für EnergieversorgungMobilitätKommunikation und Infrastruktur. Die Produkte der FRÄNKISCHEN Group kommen nach seinen Angaben weltweit unter anderem in Straßen, Gebäuden, Infrastrukturprojekten und industriellen Anwendungen zum Einsatz.

Anlässlich des Jubiläums hat die FRÄNKISCHE Group an ihrem Hauptsitz in Königsberg in Bayern eine Innovationsausstellung eröffnet. Sie zeigt wichtige Entwicklungen der vergangenen 120 Jahre und spannt den Bogen von den Anfängen bis zu heutigen technologischen Lösungen. Kirchner betont in seinem Beitrag, dass das Unternehmen für das Management komplexer Infrastruktur, den Schutz kritischer Verbindungen und verantwortungsvolles Handeln stehe. Diese Haltung verbinde heute Mitarbeitende über Länder und Kulturen hinweg.


Neue Social-Media-Konferenz bringt regionale Best Practices auf die Bühne

Am 26. November veranstaltet das Nürnberger Medienhaus wirdenkenlokal erstmals die Mittelfränkische Social Media Konferenz. Die Veranstaltung soll Marketing- und Social-Media-Verantwortliche aus der Region vernetzen und einen Tag lang die besten Social-Media-Cases aus Mittelfranken in den Mittelpunkt stellen. Neben Praxisbeispielen regionaler Unternehmen sind KeynotesPanels und Vorträge geplant. Ergänzt wird das Programm durch zwei deutschlandweit bekannte Speaker. Ein erster Teil des Line-ups steht bereits fest, weitere Speaker-Ankündigungen sollen in den kommenden Wochen folgen.

Mit der Konferenz will wirdenkenlokal nach eigenen Angaben eine Lücke in der Region schließen. „Es gibt hier in der Region keine Social-Media-Konferenz, die einen Tag lang die besten Cases der Region zeigt. Wir wollen, dass man nicht immer nach München, Hamburg oder Berlin fahren muss, um sich in dem Thema fortzubilden. Deswegen haben wir die Konferenz gestartet“, sagt Geschäftsführer Constantin Kaindl. Ziel sei es, den Austausch zwischen Unternehmen zu fördern und zu zeigen, welche Social-Media-Projekte und Strategien bereits erfolgreich in der Region umgesetzt werden.


Diehl Group stärkt Zusammenarbeit bei Führungskräftetreffen in Nürnberg

In einem LinkedIn-Beitrag berichtet die Diehl Group über ein zweitägiges Treffen ihrer Führungskräfte auf der Messe Nürnberg. Unter dem Motto „Our Excellence Journey: From Idea to Outcome“ stand der Austausch über Operational Excellence sowie die Umsetzung von Ideen in konkrete Ergebnisse im Mittelpunkt. Auf dem Programm standen unter anderem eine Rede des Aufsichtsratsvorsitzenden Markus Diehl, Vorträge von Niklas Modig und Detlef Krause sowie das neue Podcast-Format „Diehl Deep Dive“, in dem Mitglieder des Vorstands kurze Fragen beantworteten.

Ergänzt wurde das Programm durch interaktive Formate wie ein Quiz im Stil von „Wer wird Millionär?“ und ein Exit Game, das von einer Gruppe junger Führungskräfte und Experten entwickelt wurde. Außerdem zeichnete das Unternehmen die Gewinner des Operational Excellence Award aus, die aus zahlreichen Nominierungen der verschiedenen Unternehmensbereiche ausgewählt wurden. Ein gemeinsames Abendprogramm mit Networking, Live-Musik und weiteren Aktivitäten rundete das Führungskräftetreffen ab.


Stadt Fürth schließt Haushaltsjahr mit Überschuss ab

Die Stadt Fürth hat das vergangene Haushaltsjahr mit einem Überschuss von fünf Millionen Euro abgeschlossen. Das geht aus der Jahresrechnung hervor, die dem Stadtrat am 29. Juli vorgelegt wurde. Gleichzeitig baute die Kommune erneut zwei Millionen Euro Schulden ab und setzt damit ihren seit 16 Jahren anhaltenden Schuldenabbau fort. Die Pro-Kopf-Verschuldung sank nach Angaben der Stadt von 2.550 Euro im Jahr 2010 auf aktuell 1.160 Euro. Zudem verfügt Fürth über Rücklagen in Höhe von 162,6 Millionen Euro.

Trotz des positiven Ergebnisses sehen Oberbürgermeister Thomas Jung und Finanzreferentin Stefanie Ammon weiterhin einen strikten Sparkurs als notwendig an. Sie verweisen auf steigende Ausgaben insbesondere in den Bereichen Soziales und Personal, eine höhere Bezirksumlage, die ungewisse Finanzierung des Klinikums sowie ein umfangreiches Investitionsprogramm unter anderem für Schulen und Brücken. Insgesamt rechnen sie in den kommenden Jahren mit rund 80 Millionen Euro an zusätzlichen Belastungen und wollen deshalb an einer konsequenten Haushaltsdisziplin festhalten.


UmweltBank steigert Kreditgeschäft und erzielt positives Halbjahresergebnis

Die Nürnberger UmweltBank hat im ersten Halbjahr 2026 ein positives Ergebnis vor Steuern von 2,2 Millionen Euro erzielt und ihre operative Profitabilisierung nach eigenen Angaben weiter verbessert. Gleichzeitig vergab die Bank neue Kredite im Volumen von mehr als 180 Millionen Euro, davon rund 150 Millionen Euro allein im zweiten Quartal. Das Kreditneugeschäft des gesamten Vorjahres wurde damit bereits übertroffen. Zudem gewann die UmweltBank in den ersten sechs Monaten rund 11.000 neue Privatkundinnen und Privatkunden hinzu. Das Kostensenkungsprogramm zeigte ebenfalls Wirkung: Der Verwaltungsaufwand sank um rund 13 Prozent, der sonstige Verwaltungsaufwand sogar um 34 Prozent. Die Ratingagentur Fitch bestätigte zudem die Bonität der Bank mit BBB-.

Vor allem die Nachfrage nach Finanzierungen für erneuerbare Energiennachhaltige Immobilien und Batterieenergiespeichersysteme entwickelte sich nach Angaben der Bank positiv. Mit einer auf 17,1 Prozent gestiegenen Gesamtkapitalquote sieht sich die UmweltBank gut aufgestellt, um ihr Ziel von 450 Millionen Euro Kreditneugeschäft im Gesamtjahr zu erreichen. Auch das Privatkundengeschäft wuchs weiter: Die Zahl der Girokonten hat sich im zweiten Quartal auf rund 7.400 mehr als verdoppelt. Zudem erweiterte die Bank Ende Juli ihr Angebot um drei nachhaltige Europa-ETFs. Insgesamt rechnet der Vorstand für das Gesamtjahr weiterhin mit einem positiven Ergebnis vor Steuern am unteren Ende der prognostizierten Bandbreite.


VR Bank Amberg-Sulzbach erweitert Vorstand

Die VR Bank Amberg-Sulzbach hat in einem LinkedIn-Beitrag Florian Rauch als neues Vorstandsmitglied vorgestellt. Er hat sein Amt zum 1. August angetreten und bildet künftig gemeinsam mit Martin Sachsenhauser den Vorstand der Genossenschaftsbank. Nach Angaben der Bank soll Rauch die künftige Entwicklung des Instituts gemeinsam mit dem Vorstandsteam und den Mitarbeitenden gestalten.

Florian Rauch freut sich nach Angaben der VR Bank auf seine neue Aufgabe und darauf, die erfolgreiche Entwicklung des Hauses gemeinsam mit Kundinnen und KundenMitarbeitenden sowie den Menschen und Vereinen der Region fortzuführen. Die Bank wünscht dem neuen Vorstandsmitglied einen erfolgreichen Start und blickt auf die künftige Zusammenarbeit.


DATEV-Vorständin wirbt für stärkere Einbindung von Betriebsräten bei KI

In einem LinkedIn-Beitrag spricht sich Julia Bangerth, 1. stellvertretende Vorstandsvorsitzende, COO und CHRO der Nürnberger DATEV eG, für eine stärkere Berücksichtigung der Betriebsratsmitbestimmung bei der Einführung von Künstlicher Intelligenz aus. Mit Blick auf das Reformpaket der Bundesregierung hebt sie insbesondere den vorgesehenen Punkt hervor, wonach Software- und KI-Implementierungen künftig schneller im Einklang mit der Mitbestimmung umgesetzt werden sollen. Nach ihrer Einschätzung werde dieser Aspekt in der öffentlichen Debatte bislang zu wenig beachtet.

Bangerth verweist auf die Erfahrungen bei DATEV, wo der Betriebsrat frühzeitig in Veränderungsprozesse eingebunden werde. Rahmenbetriebsvereinbarungen – etwa zur Nutzung von Microsoft 365 – ermöglichten es, nicht jedes einzelne Software-Update neu verhandeln zu müssen. Das beschleunige die Einführung neuer Technologien und stärke zugleich das Vertrauen der Mitarbeitenden. Mitbestimmung sei deshalb kein Hindernis für den technologischen Fortschritt, sondern eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche KI-Einführung.


EMUGE-FRANKEN bekräftigt Investitionen am Standort Deutschland

In einem LinkedIn-Beitrag bekennt sich das Nürnberger Werkzeughersteller EMUGE-FRANKEN trotz schwieriger Rahmenbedingungen klar zum Fertigungsstandort Deutschland. Das Unternehmen verweist auf Herausforderungen wie steigende Kosten, Fachkräftemangel, Bürokratie und den internationalen Wettbewerb, blickt nach eigenen Angaben jedoch optimistisch in die Zukunft. Als Beispiel für diese Strategie nennt EMUGE-FRANKEN einen Neubau gegenüber dem Unternehmensstandort, der zusätzliche Kapazitäten für die Weiterentwicklung von Fertigung und Prozessen schaffen soll.

Das Unternehmen betont, dass seine Investitionen konsequent auf den Standort Deutschland ausgerichtet seien und als langfristiges Bekenntnis zu den Mitarbeitenden sowie zur heimischen Industrie verstanden werden sollten. Mit Verweis auf seine mehr als 100-jährige Unternehmensgeschichte hebt EMUGE-FRANKEN hervor, dass sich die Industrie auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten weiterentwickelt habe. Deutschland und Europa verfügten weiterhin über großes Know-how, starke Industrieunternehmen und engagierte Fachkräfte – darauf wolle das Unternehmen auch künftig aufbauen.


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Constantin Kaindl

Herausgeber

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