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KW 31: Das sind die wichtigsten Wirtschafts-Nachrichten aus der Region rund um Nürnberg

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

in diesem Bürobesuch.de-Newsletter fassen wir Ihnen einmal pro Woche die wichtigsten Wirtschafts-Nachrichten aus der Region rund um Nürnberg zusammen.

Die Themen:

  • FAU erneut weltweit führend bei Innovation
  • Ingrid Hofmann beendet Amt als dänische Honorarkonsulin
  • Joachim Hornegger für dritte Amtszeit als FAU-Präsident bestätigt
  • SUSPA feiert 75 Jahre Unternehmensgeschichte in Altdorf
  • Bayerischer Gründerpreis: Zwei Erlanger Unternehmen ausgezeichnet
  • Frankens Industrie kämpft gegen weiteren Stellenabbau
  • Marcus König übernimmt Ratsvorsitz der Metropolregion Nürnberg
  • Siemens Campus Erlangen vollständig fertiggestellt
  • Fürst Gruppe und 1. FC Nürnberg engagieren sich für Tuspo Nürnberg
  • FATH aus Spalt erhält Bayerischen Mittelstandspreis 2026
  • Wirtschaftsempfang in Altdorf widmet sich humanoider Robotik
  • 400 Millionen Euro für Erlanger Schloss und Chemikum

FAU erneut weltweit führend bei Innovation

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) zählt auch 2026 zu den weltweit führenden Universitäten im Bereich Industrie, Innovation und Infrastruktur. Wie FAU-Vizepräsidentin Prof. Dr. Kathrin Möslein auf LinkedIn mitteilte, erreichte die Universität in den Times Higher Education Impact Rankings beim Nachhaltigkeitsziel SDG 9 erneut den ersten Platz. Damit wird die FAU nach 2023, 2024 und 2025 bereits zum vierten Mal in Folge als global führend in diesem Bereich anerkannt. Den Spitzenplatz teilt sie unter anderem mit der University of Alberta, der Universität Stuttgart, der University of Manchester und der University of Edinburgh.

Möslein betonte, die Auszeichnung stehe für weit mehr als eine gute Platzierung. Sie sei das Ergebnis des Engagements von Forschenden, Studierenden, Beschäftigten, Gründenden, Industriepartnern und dem Innovationsökosystem der Universität. Innovation entstehe dort, wo exzellente Forschung auf konkrete Herausforderungen aus Wirtschaft und Gesellschaft treffe. An der FAU würden deshalb Wissenschaft, Industrie, Unternehmertum und Gesellschaft gezielt miteinander verbunden. Möslein dankte allen Beteiligten, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, und verwies zugleich auf zahlreiche regionale Partner wie Medical ValleyZOLLHOF – Tech IncubatorJOSEPHS, die FAU Digital Tech Academy und die LZE GmbH.


Ingrid Hofmann beendet Amt als dänische Honorarkonsulin

Nach fast 19 Jahren hat Ingrid Hofmann, Geschäftsführerin der Nürnberger I. K. Hofmann GmbH, ihr Amt als Honorarkonsulin des Königreichs Dänemark für Nordbayern beendet. Zum 30. Juni 2026 gab sie das Exequatur für die diplomatische Aufgabe zurück. Anfang Juli wurde sie im Generalkonsulat München offiziell verabschiedet. Generalkonsul Klaus Werner würdigte ihr langjähriges Engagement, während Botschaftsreferent Christian Vogel ihr einen persönlichen Brief des dänischen Botschafters Thomas Østrup Møller sowie den königlichen Beschluss zur Entbindung von ihrem Amt überreichte.

Hofmann blickt nach eigenen Worten mit Dankbarkeit auf zahlreiche Begegnungen und Erfahrungen zurück. Dazu gehören Treffen mit König Frederik X. in Kopenhagen und München sowie die Unterstützung dänischer Bürgerinnen und Bürger in Nordbayern. Besonders in Erinnerung geblieben sind ihr zudem Reisen nach Grönland, darunter Eindrücke aus der Diskobucht mit Mitternachtssonne, Eisbergen und Walen. Auch beruflich habe Dänemark sie geprägt: Das Land zeige, wie sich Digitalisierung, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Vertrauen in Institutionen gegenseitig stärken könnten. Ihr abschließender Dank gilt deshalb Dänemark und den Menschen, denen sie während ihrer Amtszeit begegnet ist.


Joachim Hornegger für dritte Amtszeit als FAU-Präsident bestätigt

Der Universitätsrat der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat Prof. Dr. Joachim Hornegger einstimmig für eine dritte Amtszeit als Präsident bestätigt. Der Informatiker wird die Universität damit vom 1. April 2027 bis zum 31. März 2033 für weitere sechs Jahre führen. In den vergangenen zwölf Jahren wurde die FAU unter seiner Leitung strategisch weiterentwickelt. Zu den zentralen Projekten zählen der Umbau des Himbeerpalasts, das Lehr- und Forschungsgebäude in der Henkestraße 42, Neubauten für die Chemie, das Nordbayerische Hochleistungsrechenzentrum sowie die Sanierung des Markgräflichen Schlosses.

Auch in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder konnte die FAU 2025 mit dem Cluster „Transforming Human Rights“ einen Erfolg erzielen. Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume würdigte die Entwicklung der Universität mit inzwischen mehr als 40.000 Studierenden, ihrer Gründungskultur und dem Schwerpunkt auf Künstlicher Intelligenz. Siemens-Chef und Universitätsratsvorsitzender Roland Busch hob Horneggers wissenschaftliche Kompetenz und seine Fähigkeit hervor, Partnerschaften zu schmieden. Hornegger selbst kündigte an, die FAU weiterhin als Plattform der Freiheit zu stärken, die Universität konsequent auf Zukunftsthemen auszurichten und insbesondere KI, Zusammenhalt und regionale Vernetzung voranzutreiben.


SUSPA feiert 75 Jahre Unternehmensgeschichte in Altdorf

Vom Bauernhof zum international tätigen Industrieunternehmen: Die SUSPA GmbH hat ihr 75-jähriges Bestehen mit einem großen Sommerfest am Standort Altdorf gefeiert. Rund 600 Mitarbeitende sowie Gäste aus Politik und Wirtschaft kamen auf dem Werksgelände an der Industriestraße zusammen. Das Unternehmen wurde 1951 auf einem Bauernhof in Wappeltshofen bei Altdorf gegründet und begann mit der Herstellung von Dämpfern für Mopeds. Heute produziert SUSPA unter anderem Gasdruckfedern, Dämpfer, Höhenverstellungen sowie Crash- und Sicherheitssysteme und beschäftigt an neun Standorten mehr als 1.700 Menschen.

Die Geschäftsführung um Oliver Gold, Oguz Tekin und Ender Erat hob insbesondere den Zusammenhalt innerhalb des Unternehmens hervor. Seit der Übernahme durch den belgischen Unternehmer Pascal Vanhalst im Jahr 2018 seien nach mehreren Eigentümerwechseln wieder Ruhe und Kontinuität eingekehrt. Sichtbares Zeichen der Investitionen ist das neue, im Rahmen des Jubiläums eingeweihte Headquarter. Bürgermeister Martin Tabor würdigte die Bedeutung SUSPA als Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler für Altdorf. Landrat Armin Kroder kündigte zudem an, dass das Unternehmen Ende Juli als eines von „BAYERNS BEST 50“ ausgezeichnet werden soll. Auch der geplante Ersatzneubau der Logistik stehe kurz vor der Genehmigung. (Quelle: Tageszeitung Der Bote)


Bayerischer Gründerpreis: Zwei Erlanger Unternehmen ausgezeichnet

Nach siebenjähriger Pause ist der Bayerische Gründerpreis in der BMW Welt München erstmals wieder verliehen worden. Die vom Sparkassenverband Bayern organisierte Auszeichnung würdigt herausragende Unternehmerinnen und Unternehmer in den Kategorien StartUpAufsteigerNachfolge und Lebenswerk. Besonders erfreulich aus regionaler Sicht: Mit der Apotheke am Bohlenplatz und der fiveD GmbH wurden gleich zwei Unternehmen aus Erlangen ausgezeichnet. Die Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach gratulierte den Preisträgern und betonte die Bedeutung des regionalen Unternehmergeists. Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Johannes von Hebel hat die Sparkasse seit 1994 mehr als 1.000 Gründungsvorhaben begleitet und konnte bereits 13 Unternehmen aus ihrem Geschäftsgebiet zum Gewinn des Bayerischen Gründerpreises beglückwünschen.

Die Apotheke am Bohlenplatz gewann in der Kategorie NachfolgeDr. Anna Roggenhofer führte das Unternehmen gemeinsam mit ihrem Führungsteam erfolgreich in die nächste Generation und entwickelte die Spezialisierung auf die Augenheilkunde konsequent weiter. Mit einem modernen Reinraumlabor für Sterilzubereitungen und Spezialrezepturen rund um das Auge versorgt die Apotheke heute Augenärztinnen, Augenärzte sowie Patientinnen und Patienten deutschlandweit. Die fiveD GmbH wurde Zweitplatzierter in der Kategorie StartUp. Das Erlanger Unternehmen entwickelt hochpräzise Radarsimulationen und digitale Zwillinge für moderne Radarsysteme. Mit seiner Softwareplattform ermöglicht es die virtuelle Entwicklung und Erprobung von Radarsensoren und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Hightech- und Innovationsstandorts Bayern.


Frankens Industrie kämpft gegen weiteren Stellenabbau

Die Krise der deutschen Industrie trifft auch Franken mit zunehmender Härte. Unternehmen wie Bosch, Brose und Schaeffler, aber auch zahlreiche mittelständische Betriebe, reagieren mit teils umfangreichem Stellenabbau auf die wirtschaftliche Transformation. Besonders betroffen ist die in Franken stark vertretene Automobilzulieferindustrie. Nach Angaben der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth sind seit 2019 allein in der oberfränkischen Industrie 15.252 Arbeitsplätze weggefallen. Ende 2025 arbeiteten dort noch 121.545 Menschen – mehr als elf Prozent weniger als sechs Jahre zuvor. Drei von zehn IHK-Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als schlecht.

Als zentrale Belastungen gelten hohe Energie- und Rohstoffpreise, Bürokratie, fehlende Investitionen und hohe Arbeitskosten. IHK-Präsident Michael Waasner warnt, selbst ein Aufschwung werde die verlorenen Arbeitsplätze nicht zurückbringen. Der Nürnberger Arbeitsmarktexperte Enzo Weber berichtet von bundesweit monatlich 15.000 weiteren wegfallenden Industriejobs. Ökonom Stefan Kolev sieht eine strukturelle Krise der Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. Er fordert, Wissenschaft, Industrie und Start-ups stärker zu verbinden und neue wirtschaftliche Cluster aufzubauen. Zugleich benötigten Unternehmen schnellere Genehmigungen, bezahlbare Energie, steuerliche Entlastungen und Investitionsanreize. Chancen könnten neue Branchen wie die Rüstungsindustrie bieten, eine alleinige Lösung seien sie jedoch nicht (Quelle: Tageszeitung Fränkischer Tag)


Marcus König übernimmt Ratsvorsitz der Metropolregion Nürnberg

Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König ist neuer Ratsvorsitzender der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN). Zu seinen Stellvertretern wählten die Vertreter aus 23 Landkreisen und elf kreisfreien Städten den Bayreuther Landrat Florian Wiedemann sowie den Schwabacher Oberbürgermeister Peter Reiß. Das neue Führungstrio soll die unterschiedlichen Perspektiven von Großstädten, ländlichen Räumen und Kommunen zusammenführen. König kündigte an, die Metropolregion sichtbarer zu machen und den wirtschaftlichen Mehrwert der regionalen Zusammenarbeit stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Die Amtszeit des Ratsvorsitzenden beträgt drei Jahre.

Peter Reiß, der den Ratsvorsitz in den vergangenen Jahren innehatte, bleibt der Führung als Stellvertreter erhalten. Inhaltlich will sich die EMN künftig stärker auf die wirtschaftlichen Handlungsfelder Innovation, Fachkräfte und Energie konzentrieren. Gleichzeitig sollen die Zusammenarbeit mit wichtigen Unternehmen aus der Region ausgebaut, das Marketing modernisiert und die internen Strukturen verschlankt werden. Geschäftsführer Dr. Thomas Koch sieht zudem in der Auszeichnung als „EU Innovation Valley“ einen Auftrag, die Vernetzung mit europäischen Partnern zu intensivieren. Oliver Hartmann von Siemens betonte, die Metropolregion müsse ihre Stärken national und international positionieren, um Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und neue Chancen für regionale Unternehmen zu fördern.


Siemens Campus Erlangen vollständig fertiggestellt

Mit der Eröffnung des letzten Bauabschnitts ist der Siemens Campus Erlangen vollständig fertiggestellt. Für die Transformation des früheren Forschungsstandorts in ein offenes und nachhaltiges Stadtquartier investierte Siemens seit 2014 rund eine Milliarde Euro. Auf dem Campus arbeiten heute etwa 16.000 Menschen aus der Metropolregion Nürnberg. Insgesamt entstanden 18 Neubauten, darunter ein Empfangs- und ein Laborgebäude. Alle operativen Geschäfte von Siemens sind dort vertreten. Mit dem neuen Modul 8 erhält Siemens Digital Industries einen zentralen Standort für seine Kompetenzen in Automatisierung und industrieller Software.

Der Campus verbindet moderne Arbeitswelten mit hohen Nachhaltigkeitsstandards. Regenerative Energien, Regenwassernutzung, begrünte Dächer und intelligente Gebäudetechnik ermöglichen nach Unternehmensangaben einen nahezu CO₂-neutralen Betrieb. Die Gebäude reichen von konventionellen Konstruktionen bis zu Holz-Hybrid-Bauten und vollständig elektrifizierten Gebäuden mit CO₂-reduzierten Baustoffen. Siemens-Finanzvorständin Veronika Bienert bezeichnete den Campus als Ort für Innovation, Zusammenarbeit und nachhaltige Stadtentwicklung. Erlangens Oberbürgermeister Jörg Volleth sieht darin ein langfristiges Bekenntnis zum Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Erlangen. Mit dem geplanten Südquartier soll zusätzlich Wohnraum für Familien, Studierende und Fachkräfte entstehen. Parallel investiert Siemens mit dem neuen Technology Campus am Europakanal weiter in den Standort.


Fürst Gruppe und 1. FC Nürnberg engagieren sich für Tuspo Nürnberg

Beim sechsten Corporate Volunteering Day der Nürnberger Fürst Gruppe haben Mitarbeitende des Unternehmens gemeinsam mit der U19-Mannschaft des 1. FC Nürnberg das Sportgelände des Tuspo Nürnberg in Ziegelstein aufgewertet. In mehreren Arbeitsgruppen strichen, bauten, reinigten und reparierten die freiwilligen Helferinnen und Helfer verschiedene Bereiche der Anlage. Ziel der Aktion war es, einen Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und Sportbegeisterte nachhaltig zu verschönern. Zu den größten Projekten gehörte die vollständige Erneuerung des Sandkastens an der Weitsprunganlage, die von Fürst-Geschäftsführer Markus Zwingel und FCN-Legende Marek Mintal begleitet wurde.

Darüber hinaus wurden neue Sitzbänke aufgebaut, Graffiti-Flächen gestrichen und Boden- sowie Außenflächen professionell gereinigt. Auch Geschäftsführer Marcel Theml und die geschäftsführende Gesellschafterin Christine Bruchmann arbeiteten aktiv mit. Bruchmann betonte, gesellschaftliches Engagement beginne mit Menschen, die gemeinsam anpackten. Der Aktionstag sei deshalb keine symbolische Veranstaltung, sondern Teil der Unternehmenskultur der Fürst Gruppe. Die Partnerschaft mit dem 1. FC Nürnberg gehe ebenfalls über klassisches Sponsoring hinaus. Beide Partner verbinde der Anspruch, Teamgeist, Verantwortung, Nachwuchsförderung und regionale Verbundenheit praktisch zu leben und damit einen sichtbaren Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Region Nürnberg zu leisten.


FATH aus Spalt erhält Bayerischen Mittelstandspreis 2026

Die FATH Gruppe mit Hauptsitz in Spalt ist mit dem Bayerischen Mittelstandspreis 2026 ausgezeichnet worden. Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring überreichte den Preis in München an die Geschäftsleitung mit Mirko Jan Fath, Dr. Fabian Hänle und Wido Fath. Die Auszeichnung würdigt mittelständische Unternehmen, die sich durch unternehmerische Leistung, Zukunftsfähigkeit, Innovationskraft, Resilienz und verantwortungsvolles Handeln auszeichnen. Für FATH ist es nach der Aufnahme in „BAYERNS BEST 50“ im Jahr 2023 eine weitere Anerkennung der Unternehmensentwicklung und des international ausgerichteten Industrie-Ökosystems.

Das Familienunternehmen begann 1989 mit einer Spritzgussmaschine in einer Scheune und beschäftigt heute mehr als 500 Mitarbeitende an zwölf Standorten weltweit. FATH ist Weltmarktführer für Komponenten für Aluminiumprofilsysteme und entwickelt Lösungen für Maschinenbau, Shopfloor, Intralogistik, Solarindustrie und weitere Zukunftsfelder. Zum Unternehmensverbund gehören unter anderem Flowsort, senne products, CEMEC und GREEN INDUSTRY. Verantwortung und Nachhaltigkeit seien feste Bestandteile des Geschäftsmodells. Über GREEN INDUSTRY engagiert sich die Gruppe beispielsweise für ein mehr als 100 Hektar großes privates Waldschutzgebiet in Costa Rica. Der Mittelstandspreis bestätigt nach Auffassung der Geschäftsleitung den eingeschlagenen werteorientierten Wachstumspfad und die Leistung der Teams in Deutschland und weltweit.


Wirtschaftsempfang in Altdorf widmet sich humanoider Robotik

Die mögliche Bedeutung humanoider Roboter für Unternehmen im Nürnberger Land stand im Mittelpunkt eines gemeinsamen Wirtschaftsempfangs der IHK-Gremien aus Altdorf, Hersbruck und Lauf. Gastgeber der Veranstaltung war das Altdorfer Unternehmen Jugard+Küstner. Mehr als 100 Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Vertreter aus Politik und öffentlichen Einrichtungen nahmen daran teil. Vicki Marx, Vorsitzende des IHK-Gremiums Altdorf, betonte zur Begrüßung, dass Innovation dort entstehe, wo Menschen miteinander ins Gespräch kämen. Der Wirtschaftsempfang solle genau diesen Austausch zwischen Unternehmen, Wissenschaft, Politik und Institutionen ermöglichen.

Nach den Grußworten informierten Sebastian Seitz von der IHK, Sebastian Reitelshöfer von der Friedrich-Alexander-Universität, Alexander Schönmann von der Technischen Hochschule Ingolstadt und Daniel Künstner von Jugard+Küstner über aktuelle Entwicklungen im Bereich der humanoiden Robotik. Anschließend beantworteten die Experten Fragen aus dem Publikum. Nach Einschätzung Schönmanns wird sich in diesem Technologiefeld in den kommenden Jahren viel verändern. Unternehmen sollten deshalb frühzeitig eigene Erfahrungen sammeln. Sein Rat an die anwesenden Betriebe lautete, das Experimentieren mit der neuen Technologie ernst zu nehmen, um nicht den Anschluss zu verlieren. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dorothee Brommer(Quelle: Tageszeitung Pegnitz Zeitung)


400 Millionen Euro für Erlanger Schloss und Chemikum

Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat insgesamt rund 400 Millionen Euro für zwei zentrale Bauprojekte der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg freigegeben. Davon entfallen etwa 76 Millionen Euro auf die Sanierung und den Umbau des Erlanger Schlosses. Weitere 324 Millionen Euro sind für den zweiten Bauabschnitt des Chemikums vorgesehen. FAU-Präsident Prof. Dr. Joachim Hornegger bezeichnete die Freigabe als wichtigen Fortschritt für die Standortentwicklung. Das Chemikum solle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern moderne Infrastruktur für international wettbewerbsfähige Forschung und hochwertige Lehre bieten.

Die Bauarbeiten am mehr als 300 Jahre alten Erlanger Schloss sollen Ende 2027 beginnen. Geplant sind unter anderem die Beseitigung von Altlasten, eine statische Ertüchtigung, die Erneuerung des Dachs, eine energetische Sanierung sowie die Restaurierung der Natursteinfassade und der Figuren. Nach Abschluss der Arbeiten sollen Universitätsleitung und Teile der Verwaltung in die Innenstadt zurückkehren. Der Bau des zweiten Chemikum-Abschnitts soll Anfang 2027 starten. Der erste Abschnitt ist bereits seit 2018 auf dem Campus Erlangen Süd in Betrieb. Künftig soll dort das gesamte Department Chemie und Pharmazie zusammengeführt werden, das bislang auf mehrere Standorte innerhalb Erlangens verteilt ist.


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Constantin Kaindl

Herausgeber

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