Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
in diesem Bürobesuch.de-Newsletter fassen wir Ihnen einmal pro Woche die wichtigsten Wirtschafts-Nachrichten aus der Region rund um Nürnberg zusammen.
Die Themen:
- EU stimmt Mercosur-Abkommen zu – IHK-Präsident Zitzmann sieht große Chancen für Mittelfranken
- Enforce Tac wächst weiter: Neue Hallenstruktur und strategischer Fokus ab 2027
- Eisstockbahnen exklusiv für Ihr Unternehmen buchen
- Söhne von Bernd Helmsauer starten eigenes Maklerunternehmen
- Gerd Lamatsch wird Vertriebsleiter bei wirdenkenlokal
- Technische Universität Nürnberg startet Jubiläumsjahr mit prominentem Tortenanschnitt
- codecentric eröffnet das Nürnberger IT-Jahr 2026 mit strategischem Kickoff
- Genia Birkenstock übernimmt Leitung der Siemens-Niederlassung Mittelfranken
- Frankenbarometer zeigt: Keine Entspannung für Mittelfrankens Wirtschaft in Sicht
- Kerstin Neuber verlässt Puma nach 18 Jahren – Übergabe an Bartunek
EU stimmt Mercosur-Abkommen zu – IHK-Präsident Zitzmann sieht große Chancen für Mittelfranken
Dr. Armin Zitzmann, Präsident der IHK Nürnberg für Mittelfranken, begrüßt die Zustimmung der EU-Staaten zum Mercosur-Abkommen ausdrücklich. Für ihn ist es nicht nur ein starkes Zeichen für einen regelbasierten, internationalen Handel, sondern auch ein Beleg dafür, dass die Europäische Union weiterhin handlungsfähig ist. Zitzmann betont die Bedeutung des Abkommens für die exportorientierte Wirtschaft in Mittelfranken: Der erleichterte Zugang zu den Märkten von Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay könne zahlreiche Hürden abbauen und neue Impulse setzen. Vor allem Maschinenbauer und Automobilzulieferer in der Region dürften profitieren. Darüber hinaus biete das Abkommen eine strategische Chance, die Lieferketten zu diversifizieren, insbesondere bei Rohstoffen und seltenen Erden.
Zitzmann unterstreicht zudem die Bedeutung Lateinamerikas für die internationale Arbeit der IHK. Bereits im Dezember sei das Interesse an den „IHK-Kontakttagen Lateinamerika“ groß gewesen – mit über 130 Beratungsgesprächen. Am 25. Juni veranstaltet die IHK nun das bayernweite Lateinamerika-Forum in Nürnberg, um die neuen Perspektiven zu vertiefen. Insgesamt betreut der IHK-Geschäftsbereich International rund 2.000 exportaktive Unternehmen aus Mittelfranken. Davon pflegen bereits heute viele wirtschaftliche Beziehungen in die Mercosur-Staaten – allein 254 nach Brasilien. Das Abkommen wird damit zum wichtigen Hebel, um bestehende Partnerschaften zu stärken und neue Märkte zu erschließen.
Enforce Tac wächst weiter: Neue Hallenstruktur und strategischer Fokus ab 2027
Die Enforce Tac, Deutschlands Leitmesse für innere und äußere Sicherheit, setzt ihren Wachstumskurs konsequent fort: Nach einer Ausstellungsfläche von über 60.000 m² im Jahr 2026 wird die Messe im März 2027 auf knapp 73.000 m² in acht Hallen erweitert. Die neue Hallenstruktur folgt einem optimierten Cluster-Konzept, das thematisch verwandte Ausstellerbereiche zusammenführt und so den Austausch zwischen Technologieanbietern, Anwendern und Behörden gezielt fördert. Veranstaltungsleiterin Jasmin Rutka betont: „Die Enforce Tac ist weit mehr als eine Messe. Sie ist ein Zukunftslabor, in dem wir gemeinsam daran arbeiten, Europas Sicherheit resilienter und verantwortungsbewusster zu gestalten.“ Mit der Umstellung der Messetage auf Dienstag bis Donnerstag kommt die Messe zudem den Wünschen vieler Behörden und Delegationen nach.
Unter dem Leitmotiv einer vernetzten, resilienten und zukunftsorientierten Sicherheitsarchitektur positioniert sich die Enforce Tac zunehmend als europäische Plattform mit strategischer Tiefe. Die thematische Bandbreite reicht 2027 von boden- und luftgestützten Systemen über maritime Anwendungen bis hin zu Weltraumplattformen und unbemannten Systemen. Die neue Struktur erlaubt es, sicherheitsrelevante Schlüsseltechnologien klarer zu präsentieren und gezielt in den Dialog mit Industrie, Wissenschaft und Politik zu bringen. Damit stärkt die Messe nicht nur die Sichtbarkeit technologischer Innovationen, sondern auch die Rolle Deutschlands im europäischen Sicherheitsdiskurs.
Eisstockbahnen exklusiv für Ihr Unternehmen buchen

Sie suchen noch nach einer besonderen Idee für Ihre Firmenfeier, ein Teamevent oder eine Kundeneinladung in Nürnberg? Dann sichern Sie sich Ihre exklusive Eisstockbahn auf der Nürnberger Winterwelt 2026 – direkt am Hauptmarkt!
Die zwei wetterunabhängigen Eisstockbahnen können flexibel gebucht werden und bieten Winterspaß in urbanem Ambiente – mitten in der Altstadt. Für Partnerunternehmen des Post-Sportvereins Nürnberg gelten besondere Konditionen, aber auch ohne Werbe-Partnerschaft ist eine Buchung möglich.
Auf Wunsch lässt sich Ihr Eisstock-Erlebnis mit einem Cateringangebot und Zugang zu einem beheizten Pavillon erweitern – perfekt für einen entspannten Ausklang nach dem Spiel.
Ein Event, das bleibt: persönlich, aktiv, regional.
Ihr direkter Kontakt:
Maximilian Oppel
✉️ oppel@post-sv.de
📞 0152 54244793
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Söhne von Bernd Helmsauer starten eigenes Maklerunternehmen
Nach dem überraschenden Rückzug von Bernd Helmsauer aus der Geschäftsführung der Helmsauer Gruppe hat sich die Lage beim Nürnberger Versicherungsmakler deutlich zugespitzt. Auch seine Söhne Bastian und Steffen Helmsauer, bislang in Führungsrollen im Unternehmen aktiv, haben zum Jahreswechsel gekündigt – und gleichzeitig ein neues Maklerunternehmen unter dem Namen Helmsauer Verbund gegründet. Das neue Unternehmen ist nicht nur im selben Markt aktiv, sondern wirbt offen um Mitarbeiter und Kunden der Helmsauer Gruppe. Nach eigenen Angaben liegen den Brüdern bereits über 80 unterschriebene Arbeitsverträge vor, viele davon von ehemaligen Kolleginnen und Kollegen. Auch bei den Kunden zeichne sich laut Bastian Helmsauer eine starke Wechselbereitschaft ab. Die Helmsauer Gruppe und der Mehrheitsinvestor Nordic Capital reagieren zurückhaltend – prüfen jedoch juristische Schritte zur Wahrung ihrer Markenrechte.
Wie ein zweiter Artikel des Fachmagazins DAS INVESTMENT berichtet, zeigt sich zunehmend, dass eine friedliche Koexistenz kaum möglich sein dürfte. Der neu gegründete Helmsauer Verbund plant offenbar, in direkten Wettbewerb zu treten – an denselben Standorten wie das alte Unternehmen. Während sich die Helmsauer-Brüder als das „Original“ inszenieren und auf die Tradition eines Familienunternehmens pochen, setzt der Investor bei der Helmsauer Gruppe offenbar auf einen radikalen Neuanfang: Laut interner Quellen ist sogar eine Umbenennung und ein Auszug aus dem Helmsauer-Turm in Nürnberg geplant. Auf der Website der Helmsauer Gruppe finden sich unterdessen keine Hinweise auf die gravierenden Veränderungen. Beobachter sehen im Vorgehen der Familie ein Beispiel dafür, wie tief Verwurzelung und Loyalität in inhabergeführten Traditionsunternehmen gehen – und wie schwer es sein kann, diese durch Investorenstrukturen zu ersetzen.
Gerd Lamatsch wird Vertriebsleiter bei wirdenkenlokal
Die wirdenkenlokal GmbH verstärkt ihr Führungsteam im Vertrieb: Gerd Lamatsch übernimmt ab sofort die Rolle des Vertriebsleiters und Senior Relationship Managers. Gemeinsam mit Geschäftsführer Constantin Kaindl und Vertriebsmitarbeiter Marius Gerlach bildet er das neue Vertriebsteam des Unternehmens.
Ziel der personellen Verstärkung ist der gezielte Ausbau von Umsatz und Gewinn sowie die weitere Erschließung von Kunden aus der Metropolregion Nürnberg und Mittelfranken. Mit seiner langjährigen Vertriebserfahrung, dem erfolgreichen Aufbau mehrerer Vertriebsteams und einem exzellent gepflegten Netzwerk bringt Lamatsch genau die Kombination aus strategischer Führung und operativer Vertriebspraxis mit, die wirdenkenlokal für den nächsten Wachstumsschritt benötigt.
Geschäftsführer Constantin Kaindl betont: „Mich freut es sehr, mit Gerd einen Mentor, Freund und echten Vertriebsprofi für wirdenkenlokal gewonnen zu haben. Gemeinsam sind wir für 2026 hervorragend aufgestellt und haben große Lust, starke Kampagnen, Videoproduktionen und Sichtbarkeit für regionale Unternehmen zu realisieren.“
Auch Gerd Lamatsch blickt motiviert auf seine neue Aufgabe: „Ich bin sehr dankbar, mit 66 Jahren noch einmal einen beruflichen Neustart zu erleben. Ich freue mich auf wirdenkenlokal, auf spannende Gespräche und auf alle bestehenden und neuen Kontakte.“
codecentric eröffnet das Nürnberger IT-Jahr 2026 mit strategischem Kickoff

Innovative Impulse, strategischer Austausch und hochkarätiges Networking – mit dem „Nürnberger IT-Kickoff 2026“ lädt die codecentric AG am 22. Januar 2026 in ihre Räume in der Sophie-Germain-Straße 12. Unter dem Motto „Strategie & Innovation: Von Software zu Business Impact“ erwartet die Teilnehmer ein spannender Abend mit fachlichem Tiefgang.
Ab 18:00 Uhr startet das Event mit Check-In und Begrüßung, bevor ab 18:45 Uhr die Impulse & Insights namhafter Fachexperten beginnen. Unter anderem spricht Ralf Westbrock über das Product Model als Brücke zwischen Technologie und wirtschaftlichem Erfolg. Zudem präsentieren Marc Pudelski und Benjamin Font Pera, wie KI-Strategie auf Agentic AI trifft.
Wo: Sophie-Germain-Straße 12
Wann: 22.01.2026 ab 18:00 Uhr
Mit dabei: die Nürnberger IT-Community – perfekt zum Wissen teilen und Kontakte knüpfen. Im Anschluss lädt ein Flying Buffet mit Cocktails zum Austausch in entspannter Atmosphäre ein. Die codecentric AG setzt damit ein klares Zeichen für Innovation und Vernetzung in der Metropolregion Nürnberg.
Technische Universität Nürnberg startet Jubiläumsjahr mit prominentem Tortenanschnitt
Mit einem feierlichen Tortenanschnitt hat die Technische Universität Nürnberg (UTN) den Auftakt ihres fünfjährigen Jubiläumsjahres begangen. In der UTN Science Lounge im ehemaligen Kaufhof in der Nürnberger Innenstadt begrüßte Gründungspräsident Prof. Dr. Michael Huth zahlreiche Gäste, darunter Oberbürgermeister Marcus König, Wissenschafts- und Wirtschaftsreferentin Dr. Andrea Heilmaier sowie UTN-Kanzler Dr. Michael Fraas. Huth betonte, dass das Jubiläumsjahr nicht nur dem Rückblick auf die bisherigen Erfolge diene, sondern auch dem Blick nach vorn – mit wichtigen Weichenstellungen für die Zukunft der jungen Universität. Der symbolische Anschnitt der grünen Geburtstagstorte mit der großen „5“ markierte den festlichen Beginn des Jahres.
Auch Ministerpräsident Dr. Markus Söder gratulierte der Universität und bezeichnete die UTN als „Leuchtturm für Forschung made in Nürnberg“. Als erste deutsche Universität mit vollständigem KI-Fokus spiele die UTN eine zentrale Rolle im Rahmen der Hightech Agenda Bayern. Der Freistaat plane langfristig mit 6000 Studierenden und 200 Professuren und investiere insgesamt rund sieben Milliarden Euro in Wissenschaft und Forschung. Nürnbergs Oberbürgermeister König würdigte die Entwicklung der UTN in den vergangenen fünf Jahren als „richtig und zukunftsweisend“ und hob hervor, wie die UTN Wissenschaft an ihren drei Standorten – Innenstadt, Lichtenreuth und Nordostpark – erlebbar macht. Die Stadt Nürnberg blicke voller Vorfreude auf die kommenden Jahre der Zusammenarbeit.
Genia Birkenstock übernimmt Leitung der Siemens-Niederlassung Mittelfranken
Zum 1. Januar 2026 hat Genia Birkenstock die Funktion als neue Repräsentantin der Siemens Niederlassung Mittelfranken sowie als Sprecherin der Vertriebs- und Service-Organisation Bayern Nord übernommen. In ihrer neuen Rolle vertritt sie die Aktivitäten der Siemens AG in der Region Mittelfranken nach außen und fungiert zudem als Ansprechpartnerin für die Schwester-Niederlassungen in Bayreuth und Würzburg. Sie folgt auf Burkhard Witte, der nach über 35 Jahren im Unternehmen und seit 2023 in dieser Funktion, auf eigenen Wunsch ausscheidet – Siemens aber weiterhin beratend zur Seite stehen wird.
Genia Birkenstock bringt umfassende internationale und regionale Erfahrung mit: Seit ihrem Start bei Siemens 2003 als Entwicklungsingenieurin in Amberg war sie in verschiedenen Schlüsselpositionen in Forschung & Entwicklung, Produktmanagement, Strategie und Vertrieb tätig. Neben ihrer neuen Repräsentantenrolle bleibt sie weiterhin verantwortlich für den Flächen- und digitalen Vertrieb von Siemens Digital Industries und Teilen der Smart Infrastructure in Deutschland. Die gebürtige Nürnbergerin kennt die mittelfränkische Wirtschaftslandschaft bestens und betont die Bedeutung vertrauensvoller Partnerschaften für nachhaltiges Wachstum. Die Siemens-Niederlassung Mittelfranken betreut mit rund 1.000 Mitarbeitenden ein breites Kundennetz im gesamten Regierungsbezirk.
Frankenbarometer zeigt: Keine Entspannung für Mittelfrankens Wirtschaft in Sicht
Laut einem Bericht der Nürnberger Nachrichten zieht Creditreform Nürnberg für das Wirtschaftsjahr 2025 ein ernüchterndes Fazit: „Auch 2025 war ein Jahr zum Vergessen“, so Michael Aumüller, persönlich haftender Gesellschafter des Unternehmens. Im Rahmen des regelmäßig erhobenen Frankenbarometers zeigt sich, dass weder der Regierungswechsel noch wirtschaftspolitische Initiativen im vergangenen Jahr eine spürbare Trendwende herbeiführen konnten. Der Bonitätsindex sank im vierten Quartal erneut leicht – ein Zeichen für die anhaltend schwierige Lage vieler Firmen in der Region. Zwar stieg die Zahl der Firmengründungen deutlich, gleichzeitig nahmen aber auch die gewerblichen Insolvenzen zu.
Auch die begleitenden Daten der Datev bestätigen das Bild einer weiterhin belasteten mittelfränkischen Wirtschaft. Trotz leichter Umsatzanstiege in einigen Branchen bleibt der Beschäftigungsabbau ein zentrales Problem, insbesondere in Bau, Industrie und Gastronomie. Die Folge: Mittelfranken verzeichnet mit 4,6 Prozent die höchste Arbeitslosenquote aller bayerischen Regierungsbezirke, wie die Agentur für Arbeit mitteilt. Besonders betroffen ist die Stadt Nürnberg, wo die Quote im Dezember 2025 auf 7,1 Prozent anstieg – der höchste Wert seit fast zwei Jahrzehnten.
Kerstin Neuber verlässt Puma nach 18 Jahren – Übergabe an Bartunek
Wie der Fränkische Tag berichtet, verlässt Kerstin Neuber, Senior Director Corporate Communications beim Sportartikelhersteller Puma, das Unternehmen nach 18 Jahren auf eigenen Wunsch. Neuber prägte in dieser Zeit maßgeblich die strategische Unternehmenskommunikation des weltweit tätigen Konzerns mit Sitz in Herzogenaurach. In ihrer Rolle verantwortete sie unter anderem das Krisen- und Reputationsmanagement, trat als Sprecherin auf und beriet Vorstand und Geschäftsleitung in kommunikativen Fragen. CEO Arthur Hoeld dankte ihr ausdrücklich für ihre Führungsstärke, ihr Engagement und ihre Fachkompetenz: Neuber habe wesentlich dazu beigetragen, die öffentliche Präsenz und Reputation von Puma zu stärken.
Bis eine dauerhafte Nachfolge benannt ist, übernimmt Robert-Jan Bartunek, Teamhead Corporate Communications, interimistisch die Verantwortung für die Unternehmenskommunikation. Er fungiert als Ansprechpartner für Medien und externe Partner.
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Einen guten Start in die Woche wünscht
Constantin Kaindl
Herausgeber
