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KW 18: Das sind die wichtigsten Wirtschafts-Nachrichten aus der Region rund um Nürnberg

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

in diesem Bürobesuch.de-Newsletter fassen wir Ihnen einmal pro Woche die wichtigsten Wirtschafts-Nachrichten aus der Region rund um Nürnberg zusammen.

Die Themen:

  • N-ERGIE mit stabilem Ergebnis und Rekord-Investitionen trotz Umsatzrückgang
  • Gelungene Premiere: Perimeter Protection Kongress setzt Impulse für die Sicherheitsbranche
  • Stadtbekannt durch Social Media – kostenloses Webinar für die Metropolregion Nürnberg
  • vemove und Feser-Graf Gruppe starten strategische Partnerschaft in der Fahrzeuglogistik
  • Evenord-Bank als attraktiver Arbeitgeber ausgezeichnet
  • Technologiezentrum für Digitale Transformation im Landkreis Erlangen-Höchstadt nimmt Form an
  • Rekordjahr für den Airport Nürnberg: Passagierzahlen auf Höchststand
  • BR-Format „Lohnt sich das?“ zeigt Erfolgsgeschichte von Azubisäule aus Altdorf

N-ERGIE mit stabilem Ergebnis und Rekord-Investitionen trotz Umsatzrückgang

Die N-ERGIE Aktiengesellschaft blickt auf ein insgesamt erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Beim Jahrespressegespräch stellten Maik Render und Magdalena Weigel ein solides Ergebnis vor, obwohl die Erlöse infolge normalisierter Energiemärkte zurückgingen. Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit (EGT) lag bei 161,0 Mio. Euro, getragen unter anderem durch ein starkes Großkundengeschäft in ganz Deutschland. An die kommunalen Anteilseigner wurden insgesamt 99,9 Mio. Euro ausgeschüttet, wobei die Städtische Werke Nürnberg GmbH und die Thüga AG davon profitieren. Gleichzeitig verbleiben 55,5 Mio. Euro im Unternehmen, was die Eigenkapitalquote auf 27,4 Prozent stärkt und eine wichtige Basis für kommende Investitionen schafft.

Parallel dazu verzeichnete die N-ERGIE mit über 300 Mio. Euro einen neuen Rekord bei Investitionen in Sachanlagen. Besonders im Fokus standen der Ausbau des Stromnetzes in der Region sowie die Wärmewende in Nürnberg, deren Bedeutung weiter zunimmt. Künftig wird ein steigender Bedarf etwa für Umspannwerke, Leitungen und Fernwärmenetze erwartet. Als zentraler Erfolgsfaktor gilt die Flexibilität in allen Geschäftsbereichen, unterstützt durch Digitalisierung, moderne IT-Systeme und innovative Projekte wie Energiespeicherlösungen in Nürnberg-Sandreuth. Auch der Ausbau der digitalen Infrastruktur und Initiativen wie der Smart-Meter-Rollout oder Batteriespeicher-Projekte treiben die Transformation voran. Rund 2.700 Mitarbeitende gestalten diesen Wandel aktiv mit.


Gelungene Premiere: Perimeter Protection Kongress setzt Impulse für die Sicherheitsbranche

Der Perimeter Protection Kongress feierte am 22. und 23. April 2026 im Messezentrum Nürnberg eine erfolgreiche Premiere und brachte rund 200 Fachteilnehmende zusammen. Unter dem Leitthema „Die neue Dimension – der digitale Zwilling in der Perimetersicherung“ diskutierten Expertinnen und Experten aus Industrie, Planung und Betrieb aktuelle Entwicklungen und innovative Ansätze. Begleitet wurde das neue Veranstaltungsformat von einer Table-Top-Ausstellung mit 15 Unternehmen. Im Fokus standen neben technologischen Trends auch strategische Fragen der Sicherheitsarchitektur. Besonders hervorgehoben wurde die wachsende Bedeutung eines kontinuierlichen Branchendialogs, den der Kongress künftig ergänzend zur Fachmesse leisten soll. Die NürnbergMesse Group kündigte zudem an, ihre sicherheitsrelevanten Veranstaltungen in einem strategischen Sicherheitscluster zu bündeln.

Inhaltlich prägte vor allem das neue KRITIS-Dachgesetz die Diskussionen, das erstmals physische Sicherheit ausdrücklich einbezieht und damit eine zentrale Regulierungslücke schließt. Ziel ist es, die Resilienz Kritischer Infrastrukturen nachhaltig zu stärken, auch wenn konkrete Rechtsverordnungen noch ausstehen. Parallel rückte die Perimetersicherung in 3D als Zukunftsthema in den Mittelpunkt: Mithilfe des Konzepts des digitalen Zwillings sollen physische Infrastrukturen ganzheitlich digital abgebildet und Sicherheitsaspekte vernetzt betrachtet werden. Ergänzende Themen wie Cloud-Technologien, BIM, biometrische Verfahren sowie die Verzahnung von Cyber-, IT- und physischer Sicherheit unterstrichen die hohe Dynamik der Branche. Die nächste Perimeter Protection findet vom 19. bis 21. Januar 2027 erneut in Nürnberg statt.

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Stadtbekannt durch Social Media – kostenloses Webinar für die Metropolregion Nürnberg

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vemove und Feser-Graf Gruppe starten strategische Partnerschaft in der Fahrzeuglogistik

Die vemove GmbH und die Feser-Graf Gruppe, eine der führenden Automobilhandelsgruppen im Volkswagen-Umfeld in Deutschland, haben eine enge Zusammenarbeit gestartet. Seit Anfang 2026 übernimmt vemove rund 90 Prozent der Fahrzeugtransporte für das Unternehmen, das von Kathrin Feser und Maximilian Feser geführt wird. Ziel der Partnerschaft ist es, die Fahrzeuglogistik effizienter, transparenter und skalierbarer zu gestalten. Laut Unternehmensangaben erfüllt vemove die Anforderungen an Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Prozessoptimierung und unterstützt damit die Weiterentwicklung der logistischen Abläufe nachhaltig.

Im Fokus der Kooperation stehen skalierbare Logistiklösungen, eine hohe Prozessgeschwindigkeit sowie eine zuverlässige Abwicklung auf konstant hohem Niveau. Die Verantwortlichen der Feser-Graf Gruppe betonen insbesondere die effizientere Steuerung der Transporte und die gewonnene Flexibilität für weiteres Wachstum. Auch die operative Zusammenarbeit wird als schnell, lösungsorientiert und verlässlich beschrieben. Mit der Partnerschaft setzen beide Unternehmen auf mehr Effizienz und Digitalisierung entlang der gesamten Transportkette und wollen gemeinsam neue Maßstäbe in der Fahrzeuglogistik etablieren.


Evenord-Bank als attraktiver Arbeitgeber ausgezeichnet

Die Evenord-Bank eG-KG wurde beim Employer Branding Day 2026 im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München gleich doppelt ausgezeichnet. Das Institut Great Place to Work® ehrte das Unternehmen mit Platz 33 in der Kategorie „Beste Arbeitgeber kleiner Mittelstand 2026“ sowie mit Platz 13 unter „Bayerns beste Arbeitgeber“. Die Auszeichnungen würdigen Unternehmen, die sich durch eine besonders vertrauensvolle, wertschätzende und attraktive Arbeitsplatzkultur auszeichnen und damit ein positives Arbeitsumfeld schaffen.

Für die Evenord-Bank haben die Platzierungen eine besondere Bedeutung, da sie das tägliche Miteinander, den Teamgeist und den Anspruch an eine starke Unternehmenskultur widerspiegeln. Das Unternehmen hebt hervor, dass dieser Erfolg maßgeblich auf das Engagement und die Haltung der Mitarbeitenden zurückzuführen ist. Die Ehrungen werden daher nicht nur als Ranking verstanden, sondern als Anerkennung der gemeinsamen Leistung und des kontinuierlichen Einsatzes für eine positive Arbeitskultur.


Technologiezentrum für Digitale Transformation im Landkreis Erlangen-Höchstadt nimmt Form an

Im Rahmen des Jahresempfangs 2026 des IHK-Gremiums Erlangen wurden erste Letter of Intent (LOI) für das geplante Technologietransferzentrum (TTZ) im Landkreis Erlangen-Höchstadt übergeben. Thomas Roßner und Knut Harmsen händigten die Absichtserklärungen an die stellvertretende Landrätin Gabriele Klaußner aus. Ziel ist es, gemeinsam mit der TH Nürnberg Georg Simon Ohm ein regionales Angebot insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen zu schaffen. Hintergrund ist eine neue bayerische Förderrunde, bei der entsprechende Anträge bis zum 29. Mai 2026 eingereicht werden können.

Inhaltlich soll das TTZ den Schwerpunkt auf die Digitale Transformation legen, unterteilt in die Bereiche digitale Technologiendigitale Geschäftsprozesse und digitale Souveränität. Dazu zählen unter anderem KI-gestützte Anwendungen, automatisierte Prozesse, datenbasierte Geschäftsmodelle sowie Themen wie IT-Sicherheit und digitale Resilienz. Eine zentrale Voraussetzung für die Antragstellung ist die Unterstützung durch Unternehmen und Organisationen, die ihre Zusammenarbeit über LOIs bekunden.


Rekordjahr für den Airport Nürnberg: Passagierzahlen auf Höchststand

Der Albrecht Dürer Airport Nürnberg hat im Jahr 2025 mit 4,51 Millionen Passagieren ein neues Rekordergebnis erzielt und damit den bisherigen Höchstwert aus 2018 übertroffen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 11,9 Prozent. Auch die Auslastung der Flugzeuge erreichte mit 83,2 Prozent ein Spitzenniveau, während das vierte Quartal besonders dynamisch mit rund 20 Prozent Zuwachs verlief. Sowohl der Linienverkehr mit 2,81 Millionen Passagieren als auch der Touristikverkehr mit 1,63 Millionen Fluggästen entwickelten sich stark. Wichtige Impulse kamen unter anderem von Airlines wie Ryanair, Wizz Air, Lufthansa sowie touristischen Anbietern wie Marabu, SunExpress und Eurowings. Besonders gefragt blieben Ziele wie Antalya, Palma de Mallorca und internationale Drehkreuze wie Frankfurt oder Amsterdam, die zusammen einen Großteil des Verkehrs ausmachen.

Auch wirtschaftlich zeigt sich eine deutliche Verbesserung: Trotz eines Jahresfehlbetrags von -1,128 Millionen Euro konnte das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr spürbar gesteigert werden, während das operative Ergebnis (EBITDA) auf 11,808 Millionen Euro anwuchs. Investitionen in Höhe von rund 26 Millionen Euro flossen in Infrastruktur und Modernisierung, darunter die größte Einzelmaßnahme, eine Photovoltaik-Anlage mit über 13 Megawatt Leistung, die einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung leistet. Für 2026 erwartet der Airport eine weiterhin stabile Nachfrage, sieht sich jedoch mit Herausforderungen wie geopolitischen Unsicherheiten und steigenden Kosten konfrontiert. Durch den Ausbau des Streckennetzes und gezielte Airline-Partnerschaften soll der Wachstumskurs in der Metropolregion Nürnberg dennoch fortgesetzt werden.


BR-Format „Lohnt sich das?“ zeigt Erfolgsgeschichte von Azubisäule aus Altdorf

Im YouTube-Format „Lohnt sich das? Start-up“ des Bayerischen Rundfunks (BR) stehen die Gründer Max (22) und Maxi (24) sowie ihr Unternehmen Azubisäule im Mittelpunkt. Die Reportage begleitet junge Gründerinnen und Gründer und beleuchtet neben der Geschäftsidee vor allem auch die wirtschaftlichen Kennzahlen, Finanzierung und persönliche Einnahmen. Im Fall von Azubisäule wird gezeigt, wie das Start-up 2023 mit nur 100 Euro Startkapital im Keller gegründet wurde und sich in Altdorf bei Nürnberg innerhalb kurzer Zeit zu einem Unternehmen mit rund einer Million Euro Jahresumsatz und sechs Mitarbeitenden entwickelt hat. Das Geschäftsmodell basiert auf digitalen Werbedisplays an Schulen, über die Unternehmen Ausbildungsplätze bewerben, während die Nutzung für Schulen kostenfrei ist.

Das BR-Format legt dabei einen besonderen Fokus auf die Frage, ob sich der Aufbau eines Start-ups tatsächlich lohnt. Entsprechend werden im Video nicht nur die Wachstumsstory und das Geschäftsmodell, sondern auch Umsatz, Gewinn, monatliche Auszahlungen der Gründer sowie die persönlichen Erfahrungen thematisiert. Darüber hinaus ordnet die Reihe typische Herausforderungen ein, etwa Finanzierungsfragen, unternehmerische Risiken und den Arbeitsalltag von Gründerteams. Die Geschichte von Azubisäule dient dabei als konkretes Beispiel für ein schnell wachsendes Start-up aus der Metropolregion Nürnberg, das zeigt, wie sich eine einfache Idee zu einem tragfähigen Geschäftsmodell entwickeln kann.


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Einen guten Start in die Woche wünscht

Constantin Kaindl

Herausgeber

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