Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
in diesem Bürobesuch.de-Newsletter fassen wir Ihnen einmal pro Woche die wichtigsten Wirtschafts-Nachrichten aus der Region rund um Nürnberg zusammen.
Die Themen:
- uniVersa plant neue Unternehmenszentrale im Nürnberger Kohlenhof
- Stadt Nürnberg testet Nürnberger StartUp-KI-Voicebot für Bürgeranfragen
- Geiger Gruppe erweitert Geschäftsführung
- Neue Use Cases zur Digitalisierung mit scannerbox. Fusion
- Feser-Graf wird Vertriebspartner von XPENG in der Region Nürnberg
- Rund 800 Besucher bei IHK-Integrationsmesse in Nürnberg
uniVersa plant neue Unternehmenszentrale im Nürnberger Kohlenhof
Der Nürnberger Versicherer uniVersa verlegt seinen Unternehmenssitz innerhalb der Stadt und plant eine neue Unternehmenszentrale im Entwicklungsgebiet Kohlenhof. Das Unternehmen, das seit mehr als 180 Jahren in Nürnberg verwurzelt ist und dessen Hauptsitz sich seit den 1950er-Jahren am Rathenauplatz befindet, hat dafür ein rund 10.900 Quadratmeter großes Grundstück erworben. Auf dem Areal an der Sophie-Germain-Straße soll ein moderner Büroneubau mit bis zu 24.000 Quadratmetern Büro- und Gewerbefläche entstehen. Der Entwurf stammt von Steidle Architekten aus München, der Bau ist derzeit unter dem Arbeitstitel „IKON“ geplant. Der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen, die Fertigstellung für die zweite Jahreshälfte 2030.
Mit dem Projekt entsteht ein prägender Baustein im neuen Büroquartier Kohlenhof, das auf dem Gelände des ehemaligen Nürnberger Hauptgüterbahnhofs entwickelt wird. Insgesamt sollen dort rund 100.000 Quadratmeter Bürofläche entstehen. Der Neubau der uniVersa ist als Tor zum Quartier vorgesehen und soll innovative Arbeits- und Raumkonzepte sowie hohe Nachhaltigkeitsstandards ermöglichen. Laut Vorstandsmitglied Dr. Marco Wimmer erfülle der Standort alle Anforderungen an den künftigen Hauptsitz und biete die Chance, die Versicherungsunternehmen in eine stabile und nachhaltig positive Zukunft zu führen. Die Entscheidung gilt zugleich als Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Nürnberg.
Stadt Nürnberg testet Nürnberger StartUp-KI-Voicebot für Bürgeranfragen
Die Stadt Nürnberg startet einen öffentlichen Test für einen neuen KI-gestützten Voicebot, der Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu städtischen Informationen erleichtern soll. Darauf weist Tobias Schmidt, Leiter des Bürgermeisteramts, in einem Beitrag auf LinkedIn hin. Der digitale Sprachassistent greift auf Inhalte aus dem städtischen Behördenwegweiser zu und soll Informationen rund um die Uhr telefonisch bereitstellen. Der vierwöchige Praxistest begann am 12. März 2026. Interessierte können unter einer speziell eingerichteten Telefonnummer Fragen stellen, Informationen abrufen und anschließend anonym Feedback zur Verständlichkeit und Nützlichkeit der Antworten geben.
Mit dem Test verfolgt die Stadt mehrere Ziele: Zum einen sollen typische Bürgeranfragen besser verstanden werden, zum anderen soll die Software durch reale Nutzung weiter verbessert werden. Perspektivisch könnte der Voicebot das Telefon-Service-Center der Stadt bei häufigen Standardanfragen entlasten, sodass Mitarbeitende mehr Zeit für komplexere Anliegen haben. Entwickelt wird der Assistent gemeinsam mit der Nürnberger VITAS GmbH, einem 2019 gegründeten Unternehmen, das sich auf KI-gestützte Telefonassistenten und Automatisierung in datenschutzsensiblen Bereichen spezialisiert hat.
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Geiger Gruppe erweitert Geschäftsführung
Bei der Nürnberger Geiger Gruppe gibt es eine Veränderung in der Unternehmensführung. Heinrich Söhnlein ist zum 1. März 2026 aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Als Gesellschafter bleibt er den Unternehmen jedoch weiterhin verbunden und will die strategische Entwicklung auch künftig begleiten. Simone Söhnlein, geschäftsführende Gesellschafterin, führt ihre Tätigkeit unverändert fort.
Neu in die Geschäftsführung berufen wurden Roman Kramer und Eva Söhnlein. Gemeinsam mit Simone Söhnlein übernehmen sie künftig die operative Leitung der Unternehmensgruppe. Mit der erweiterten Führungsstruktur will die Geiger Gruppe nach eigenen Angaben die Grundlage für eine kontinuierliche und nachhaltige Weiterentwicklung schaffen und zugleich ihren Anspruch an Innovation, Verlässlichkeit, Qualität und partnerschaftliche Zusammenarbeit fortführen.
Neue Use Cases zur Digitalisierung mit scannerbox. Fusion

Im öffentlichen Sektor schreitet die Digitalisierung von Aktenbeständen weiter voran. Mit scannerbox. Fusion und scannerbox. Fusion Pro wurden bereits zahlreiche Projekte in Kommunen und öffentlichen Einrichtungen umgesetzt.
Ab sofort sind mehrere neue Praxisbeispiele (Use Cases) online verfügbar. Sie zeigen, wie Verwaltungen ihre Papierarchive strukturiert digitalisieren, Altbestände sicher übertragen und Dokumente direkt in bestehende Fachverfahren integrieren.
Die Beispiele stammen unter anderem aus Bauämtern, Ausländerbehörden, Archiven und kommunalen Verwaltungen und geben einen praxisnahen Einblick in aktuelle Digitalisierungsprojekte.
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Feser-Graf wird Vertriebspartner von XPENG in der Region Nürnberg
Der chinesische Elektroautohersteller XPENG baut sein Handelsnetz in Deutschland weiter aus. Ab dem 1. April 2026 übernimmt die Unternehmensgruppe Feser-Graf den Verkauf und Service der XPENG-Modelle in den Regionen Nürnberg, Fürth und Schwabach. Markus Schrick, Geschäftsführer der XPENG-Vertriebsregion Zentraleuropa, bezeichnet Deutschland als Schlüsselmarkt in Europa und hebt die strategische Bedeutung der Zusammenarbeit hervor. Mit Feser-Graf habe man eine der stärksten Automobilhandelsgruppen Deutschlands als Partner gewonnen, die die Vision von intelligenter, vernetzter und nachhaltiger Mobilität regional umsetzen könne.
Auch bei Feser-Graf sieht man in der Partnerschaft großes Potenzial. Markus Kugler, Geschäftsführer der Feser Graf & Co. Automobil Holding GmbH, betont, XPENG stehe für intelligente Technologie und moderne Elektromobilität, die man künftig auch Kundinnen und Kunden in der Region anbieten wolle. Kai Qian, Country Manager Deutschland bei XPENG, erwartet zudem einen weiteren Ausbau des Handelsnetzes und hebt die große Begeisterung des Feser-Graf-Teams für die Fahrzeuge hervor, die sich künftig auch im Kontakt mit den Kunden widerspiegeln soll.
Rund 800 Besucher bei IHK-Integrationsmesse in Nürnberg
Zur IHK-Integrationsmesse 2026 kamen am 12. März rund 800 Besucherinnen und Besucher nach Nürnberg. Die Veranstaltung brachte internationale Fachkräfte, Geflüchtete sowie Migrantinnen und Migranten mit regionalen Unternehmen und Beratungsstellen zusammen. Ziel der Messe ist es, den Einstieg in Ausbildung und Beschäftigung zu erleichtern und Kontakte zwischen Betrieben und potenziellen Mitarbeitenden zu ermöglichen. Die Integrationsmesse fand bereits zum fünften Mal statt und gilt als wichtiger Beitrag zur Arbeitsmarktintegration in der Region.
Zahlreiche Unternehmen aus verschiedenen Branchen – darunter Industrie und Technik, Logistik, Gastronomie und Hotellerie sowie Gesundheits- und Pflegewirtschaft – stellten ihre Ausbildungs- und Jobangebote vor. Ergänzt wurde die Messe durch Informationsstände zu Berufsorientierung, Anerkennung ausländischer Abschlüsse sowie Bewerbung und Jobsuche. Auch für Unternehmen bietet die Veranstaltung Vorteile: Sie können potenzielle Fachkräfte kennenlernen und sich über Förderprogramme und Unterstützungsangebote informieren. Der direkte Austausch schafft damit eine Win-Win-Situation für Betriebe und Zugewanderte.
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Einen guten Start in die Woche wünscht
Constantin Kaindl
Herausgeber
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