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„Der Mittelstand braucht keinen Hype – er braucht Orientierung“

Doch dann kam der erste Einschnitt. Als Oracle 2015 seine Produkte in die Cloud verlagerte, wurde deutlich: „Alles, was wir in acht Jahren aufgebaut hatten, musste neu bewertet werden“, erinnert sich Gründer Markus Neubauer. Statt aufzugeben, suchte das Unternehmen das Gespräch mit seinen Kunden – und lernte, dass die Kundenbeziehung weit über Technik hinausging: „Unsere Stärke war immer, dass wir zwei Welten zusammenbringen – Technologie und echtes Verständnis für Organisation, Menschen und Prozesse.“

Ein neues Selbstverständnis – und ein klarer Fokus

Mit dieser Erkenntnis begann die Transformation hin zu einem lösungsorientierten Digitalisierungspartner, der Prozesse, Anforderungen und Nutzerbedürfnisse in den Mittelpunkt stellt.

Stattdessen rückt nun das Thema in den Fokus, das Silbury intern bereits seit Jahren begleitet: Künstliche Intelligenz.

Drei Säulen, ein Ziel: Zukunftsfähigkeit für Deutschland

  1. Beratung und 1:1-Coaching
    Von Geschäftsführungs-Coachings bis zur Einführung von KI-Agenten begleitet Silbury Organisationen individuell – immer mit Blick auf Nutzen, Umsetzbarkeit und Wirkung.

„KI ist kein IT-Thema – es ist Geschäftsmodellentwicklung“

Das Unternehmen bringt mit Silbury AI nun ihre eigene KI-Plattform auf den Markt. Die Lösung wurde speziell für die Anforderungen des deutschen Mittelstands entwickelt und vereint alle führenden KI-Modelle (ChatGPT, Claude, Gemini, Perplexity, Grok und Mistral) in einer einzigen, vollständig in Europa gehosteten Oberfläche – inkl. Echtzeit-Datenschutzprüfung.

Weitere Features umfassen produktivitätssteigernden Funktionen wie das Auto-Routing zum besten Sprachmodell, eine intelligente Prompt-Optimierung, kollaboratives Prompting in gemeinsamen Chats uvm. Der Festpreis liegt bei 29 Euro pro Nutzer und Monat.

Innovation aus Fürth – sichtbar im Deutschen Museum

Das Deutsche Museum Nürnberg war auf der Suche nach einem Partner für den Bereich „Zukunft der Arbeit“. Statt ein Standardprojekt umzusetzen, übergab Neubauer das Thema an die eigenen Auszubildenden.

Das Ergebnis: das Spiel „Bot or Not“ – ein interaktives Exponat, bei dem Besuchende herausfinden müssen, welche Antwort auf eine Frage von einer KI stammt – und welche von realen Mitspielern.

„Wir haben den Turing-Test einfach umgedreht.“ Das Projekt brachte Jugendliche spielerisch mit KI in Kontakt – und ließ sie selbst in die Denkweise der Maschinen schlüpfen.

Heute steht „Bot or Not“ im Deutschen Museum Nürnberg – als Symbol für frühzeitige KI-Kompetenz, kreative Nachwuchsförderung und einen ungewöhnlich mutigen Führungsstil.
„Ich glaube, wir haben die einzigen Azubis, deren Abschlussarbeit im Deutschen Museum steht.“

Was kommt?

Die Antwort ist klar: KI verändert Geschäftsmodelle und Organisationen grundlegend. Für viele ist der Weg dorthin noch unübersichtlich.

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