Impuls

„Was macht gutes Leadership aus, Ingo Winterhoff?“

Ingo Winterhoff will keine Follower sammeln, sondern Führungspersönlichkeiten entwickeln. Als Unternehmensberater begleitet er Firmen durch Veränderungsprozesse – und spricht im Donnerstagsinterview von bürobesuch.de darüber, warum Macht ihn skeptisch macht und Verantwortung für ihn beim Menschen beginnt.

Außerdem erklärt er, was gutes Leadership 2026 auszeichnet, weshalb psychologische Sicherheit entscheidend ist und wie Führung gelingt, ohne sich in den Vordergrund zu stellen. Ein Gespräch über Entwicklung, Zwischentöne – und den Mut, andere groß zu machen.


Wie würden Sie einer 7-Jährigen erklären, was Sie beruflich machen?

Ich helfe Firmen, wenn sie große Veränderungen brauchen oder Probleme haben. Veränderungen können anstrengend sein oder sogar Angst machen. Ich höre zu, stelle Fragen, packe mit an und unterstütze Chefs und Teams dabei, gute Entscheidungen zu treffen. So wissen alle, was zu tun ist, und die Firma arbeitet wieder gut zusammen und ist erfolgreich.

Welche Führungspersönlichkeiten haben Sie geprägt?

Solche, die mit Worten Welten schaffen, ein optimistisches Zukunftsbild vermitteln und es authentisch vorleben. Führungspersönlichkeiten, die Möglichkeiten und Träume aufzeigen und anderen Energie geben, um Herausforderungen mutig anzugehen.

Was haben Sie bewusst vermieden?

Machtstreben und das Bedürfnis, andere zu beeindrucken oder ihnen zu folgen. Ich habe viele gesehen, die sich über die Größe ihres Teams, Budgets oder die Nähe zu Mächtigen definierten. Mir war immer wichtig, keine Follower zu sammeln, sondern Führungspersönlichkeiten zu entwickeln.

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Gab es einen Moment, in dem Sie Ihr Verständnis von Leadership hinterfragen mussten?

Ich war immer skeptisch gegenüber Machtzentren. Ich habe erlebt, wie Verantwortung und Fürsorge für Menschen und Organisationen missbraucht werden, um Macht auszuüben und das Ego zu pflegen.

Was motiviert Sie, Verantwortung für andere zu übernehmen?

Ich möchte andere begeistern und befähigen, Verantwortung für sich, andere und das Geschäft zu übernehmen.

Was macht gutes Leadership im Jahr 2026 aus, und was ist zeitlos?

Zeitlose Werte sind in der Führung entscheidend. Psychologische Sicherheit ist die Grundlage für kreative Ideen, Fortschritt, Lernen aus Fehlern und Kritik. Zuhören und verstehen wollen, bevor man selbst gehört werden möchte, ist essenziell. Den Wert eines Menschen nicht an Leistung messen.

2026 prägen technologische Umwälzungen und globale Krisen die Welt. Diese Veränderungen schüren Unsicherheit. Deshalb ist situative Führung entscheidend: Führungsqualitäten situationsgerecht einsetzen, wie bei einem Klavier das richtige Gespür für den Ton haben. Pausen setzen und auf Zwischentöne achten.

Wie finden Sie die Balance zwischen klarer Führung und echter Partizipation im Team?

Nah genug dran sein, um zu erkennen, wo Richtung, Coaching und Unterstützung nötig sind, ohne die Aufgabe selbst zu übernehmen. Gleichzeitig mit gutem Beispiel vorangehen, besonders bei unangenehmen Aufgaben und in Krisen. Von anderen nicht mehr erwarten als von mir selbst.


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Beste Grüße & vielen Dank

Constantin Kaindl

Herausgeber

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