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KW 45: Das sind die wichtigsten Wirtschafts-Nachrichten aus der Region rund um Nürnberg

Einmal pro Woche fassen wir Ihnen die wichtigsten Wirtschafts-Nachrichten aus der Region rund um Nürnberg zusammen. Jeden Montag um 7.00 Uhr blicken wir auf die vergangene Woche zurück –  als kostenloser Newsletter direkt in Ihre Mail-Inbox oder – hier auf der Website.

Der Schnellüberblick für Eilige

  • IHK Mittelfranken: Lage am Ausbildungsmarkt angespannt
  • Corendon Airlines: Zweite Maschine am Airport Nürnberg stationiert
  • Siemens Mobility: Kooperation mit RazorSecure geschlossen
  • 1. FCN: Edeka neuer Ernährungspartner des Clubs

IHK Mittelfranken: Lage am Ausbildungsmarkt angespannt

744 Ausbildungsplätze im Agenturbezirk Nürnberg waren zum Stichtag am 30. September 2021 unbesetzt, meldet die IHK Nürnberg. Zum Gebiet „Nürnberg“ gehören neben der Stadt Nürnberg auch der Landkreis Nürnberg Land sowie die Stadt Schwabach. Gesucht würden vor allem noch Auszubildende im Einzelhandel sowie anderen kaufmännischen Berufen, im medizinischen Bereich, in der Logistik, in der Hotel- und Gastronomiebranche sowie in vielen Handwerksberufen, heißt es von der IHK.

In ganz Mittelfranken gingen die abgeschlossenen Ausbildungsverträge von Januar bis Oktober 2021 um 2,9 Prozent zurück. Viele Betriebe, so die IHK, hätten schlichtweg keine Bewerbungen auf ihre freien Ausbildungsplätze bekommen. „Unsere Ausbildungsbetriebe suchen noch dringend nach Nachwuchs“, sagt Stefan Kastner, Leiter des Geschäftsbereichs Berufsbildung. Auch die Besetzungsquote ging zurück. Von 87 im letzten Jahr auf – jetzt – 79,8 Prozent.

Außerdem macht die IHK darauf aufmerksam, dass auch noch in den Monaten November und Dezember ein Ausbildungsbeginn möglich ist.

Für das kommende Jahr wollen 22 Prozent der Unternehmen das Ausbildungsplatzangebot erhöhen60 Prozent wollen es auf dem aktuellen Stand belassen und 11 Prozent wollen es reduzieren, die Chancen auf einen Ausbildungsplatz stehen also gut. Fehlen nur noch die Bewerber.

Corendon Airlines: Zweite Maschine am Airport Nürnberg stationiert

Die türkische Airline Corendon Airlines stationiert eine zweite Boeing 737-800 am Albrecht-Dürer-Airport. Seit letztem Jahr hat die Airline bereits den 1. FCN-Jet in Nürnberg „gebased“. Durch das Stationieren einer beziehungsweise mehrerer Maschinen können mehr Ziele in einer höheren Frequenz angeflogen werden. Außerdem bringt eine Stationierung Investitionen in die Region. Zum Beispiel durch Hotelübernachtungen der Crew, Service-Leistungen, die am Flughafen Nürnberg in Anspruch genommen werden oder durch die Tankfüllung.

Mittlerweile ist Corendon Airlines die größte touristische Airline am Airport Nürnberg. In die Karten spielte Corendon auch, dass u. a. die Fluggesellschaften Germania und AirBerlin ihren Betrieb einstellten. Die Konkurrenz am Albrecht-Dürer-Airport fiel dadurch größtenteils weg.

Der 1. FCN-Jet von Corendon Airlines, der bereits seit letztem Jahr im Einsatz ist.

Siemens Mobility: Kooperation mit RazorSecure geschlossen

Siemens Mobility und RazorSecure haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Damit sollen Betreibern von Schienenfahrzeugen weltweit verbesserte Lösungen für die Cybersicherheit im Bahnverkehr angeboten werden können.

RazorSecure ist auf Cybersicherheitslösungen im Schienenverkehr spezialisiert und überwacht das Verhalten von einzelnen Verkehrssystemen und gesamten Netzen. Siemens Mobility möchte mit seinen digitalen Asset-Management-Systemen wie Railigent die uneingeschränkte Verfügbarkeit des Schienenverkehrs gewährleisten.

1. FCN: Edeka neuer Ernährungspartner des Clubs

Seit der Saison 2021/22 ist Edeka Nordbayern-Sachsen-Thüringen Ernährungspartner des 1. FC Nürnberg. Ziel der Zusammenarbeit ist, „den Club noch gesünder“ zu machen, so die Pressemitteilung. Sowohl Profi- als auch Nachwuchssportler sollen Lebensmittel-Einkaufsgutscheine für naheliegende Edeka-Märkte bekommen.

Niels Rossow, kaufmännischer Vorstand des 1. FC Nürnberg, sagt zur Kooperation: „Auf den Tellern unserer Profis und Jugendspieler landen jetzt die Produkte der Bauern und Anbieter aus der Region. Als nachhaltiger Fußballclub haben wir uns als Ziel gesetzt, Ressourcen zu schonen und Lieferketten so kurz und regional wie möglich zu halten.“


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